Mo, 11.09., Hauptspieltag – Black Forest (TvT)

Black Forest ist das sechste und neueste TvT-Szenario in unserem Repertoire. Ähnlich wie in Endgame spielen die Milizen, d.h. KI-Einheiten, eine Rolle, jedoch diesmal nun prägend als  aktive Mitstreiter.

Ziel des Spiels

Das Spielprinzip basiert auf dem Sector Control, honoriert jedoch auch Abschüsse. Beide Teams kämpfen um die Überlegenheit in drei Sektoren. Für jeden Sektor, den ein Team nach 90 Minuten zum Ende des Spiels mehrheitlich besetzt hält und somit kontrolliert, bekommt es 30 Punkte. Abschüsse gegnerischer Milizen bringen je einen Punkt, pro getöteten feindlichen Spieler zwei Punkte und das Töten von Zivilisten wird jeweils mit zwei Minuspunkten bestraft.

Aufstellung

Zu Spielstart befehligen die beiden Kommandeure der Teams über folgende Kräfte:

a) Milizen

  • 4 motorisierte Infanteriegruppen à 8 Soldaten
  • einen M113M2 (Blufor) bzw. BTR60PB (Opfor)

b) Spieler

  • einen Squad mit zwei Fireteams à 4 Spielern
  • ein HMG-Team (M2 HMG bzw. KORD HMG)
  • ein Mörser-Team (MK6 mit 2×8 HE und 1×8 Smoke)
  • sowie einigen HMMWVs bzw. TIGRs als Transportmittel

Die Milizen werden von den Kommandeuren über die Karte befehligt. Sollten die Kommandeure sterben, können Mitspieler über ACE-Interaktion den Gruppen der Milizen joinen und sie zu zum Mitlaufen bewegen, jedoch nicht mehr global kommandieren.

Eindrücke vom ersten Spiel

Die Milizen bringen Manpower in das Spiel und rechtfertigen den Einsatz von schweren Waffen wie HMGs oder Mörsern, welche in TvTs oft overpowered sein können und schnell den Spielspaß verderben. In Black Forest sorgten sie nun für eine realistischere Atmosphäre und tiefere Immersion. Überwiegend waren die Milizen Kanonenfutter, denn am Ende der Runde waren fast keine Einheiten mehr übrig. Andererseits sind sie uns Menschen durch ihre Wahrnehmung überlegen und hatten mehrere Mitspieler durch die Büsche ins Jenseits befördert. Für die war es ärgerlich, den Rest des Abends dann im Spectator-Modus verbringen zu dürfen. Es sind daher noch Überarbeitungen am Balancing bspw. durch einen einmaligen Respawn erforderlich, in der großen Mehrheit fanden unsere Adler und Gäste an diesem Spielmodus jedoch ihren Spaß.

Vielen Dank an McDiod für dieses neue und vielversprechende TvT-Szenario. Wir hoffen auf seine Weiterentwicklung. Zum Beitrag im Forum.

Mo, 04.09.17, Hauptspieltag – Coop: Good Morning Vietnam

Wir befinden uns in der Mitte der 60er Jahre. Der Vietnamkrieg ist in vollem Gange. Auf dem Weg zu einem Besuch bei amerikanischen Marines an der Front fährt der bekannte Radiomoderator Adrian Cronauer über eine Mine und wird gemeinsam mit seinem Begleiter Edward ‘Eddie’ Montesque Garlick vom Vietcong in ein im Urwald verstecktes Lager verschleppt und dort festgehalten. Gruppe Adler erhält als ein Platoon des USMC den Auftrag, die VC Stellung anzugreifen und sowohl Cronauer als auch Garlick lebendig zu befreien und zurück zu deren Radiostation zu bringen.

Nachdem das Platoon in mehreren Wellen von zwei Hubschraubern des Typs UH-1 „Huey“ auf eine Lichtung in sicherer Entfernung zur feindlichen Stellung verlegt worden war, konnte der vorsichtige Marsch durch den Urwald beginnen. Da Späher des VC die Marines allerdings bereits bei der Landung aufklären konnten, ließen heftige Feuergefechte nicht lange auf sich warten. Die hinterhältigen Angriffe in den Tiefen der Urwalds wurden von den Marines zwar souverän abgewehrt, konnten das Vorgehen aber dennoch massiv verlangsamen. Nachdem die Hueys Nachschub für das Platoon abgeworfen hatten, wurde der Angriff auf die Befestigung vorbereitet.

Leider schaffte es der Feind wieder, das Platoon vor dem Angriff aufzuklären und ein heftiges Feuergefecht begann. Nach langen Kämpfen konnten die Marines unter gegenseitigem Deckungsfeuer auf die befestigten Stellungen des VC vorrücken und begannen diese einzunehmen. Der VC war aber auch hiervon wohl nicht überrascht und hatte mehrere Sprengfallen und Hinterhalte in der Basis vorbereitet, die nicht wenigen Marines das Leben kosteten. Nach langen, sehr verlustreichen, Gefechten konnten Adrian Cronauer schlussendlich befreit und außerhalb der Basis in vorläufige Sicherheit gebracht werden. Eddie Garlick konnte leider nur noch tot aufgefunden werden, er war einer Sprengfalle zum Opfer gefallen. Die verbleibenden Marines forderten darauf hin die Hueys an, die die restlichen Feinde in der Stellung aus der Luft bekämpften und anschließend die Truppen am Boden evakuierten.

Die Verwundetensammelstelle, nicht lange vor Missionsende

Im Forum finden sich wie immer weitere Screenshots und Videos vom Abend, sowie eine Liste unserer bevorstehenden Einsätze.

Mo, 28.08., TvT – Money in the Mist

Money in the Mist ist ein TvT-Modus von McDiod, den wir im April 2016 zum ersten Mal gespielt haben und nach einer langen Pause nun in überarbeiteter Form erneut genießen durften. In diesem Szenario gilt es, einen Koffer in den Besitz zu bekommen, an einen Abholungspunkt zu schaffen und dort den Exfil-Helikopter abzuwarten.

Die Parteien

Es gibt vier Parteien, die zu Spielstart an verschiedenen Positionen spawnen:

  • die Special Forces (Blufor)
  • die Mafia (Opfor)
  • die Rebellen (Independent)
  • ein Kurier, ggf. mit einem Assisententen (Civilian)

Der Kurier und sein Koffer

Der Kurier besitzt den Koffer zu Spielbeginn und will den Koffer zu seinem Lieferpunkt bringen, muss vorher aber noch 4 von 6 Nebenlieferungen erfüllen. Die möglichen 6 Orte sind allen Parteien bekannt. Die aktuelle Position des Kuriers wird in einem regelmäßigen Intervall auf der Karte angezeigt. Dies geschah (gefühlt) alle 5 Minuten.

Die anderen Parteien versuchen jeweils, den Koffer zu erobern. Sie können den Kurier entweder töten und den Koffer mitnehmen, tragen jedoch dann die Konsequenz, dass die Position des Koffers häufiger auf der Karte angegeben wird, als wenn ihn weiterhin der Kurier tragen würde. Als zweite Möglichkeit können sie sie den Kurier zwingen, sich ihrer Seite anzuschließen, laufen aber Gefahr, dass er in einem günstigen Moment flieht.

Die Abgabe

Jede Partei hat ihren eigenen Abgabepunkt, der zu Spielbeginn unbekannt ist. Bringt sie den Koffer (mit oder ohne Kurier) in ihre Gewalt, wird der Abgabepunkt allen Parteien auf der Karte angezeigt. Die Partei mit dem Koffer muss dort 10 Minuten lang auf seine Abholung durch einen Helikopter warten. Die anderen Parteien versuchen dies zu verhindern und ihrerseits den Koffer zu erobern.

Wenn bei Abholung immer noch der Kurier den Koffer trägt, bekommt er in einer Kurier-Rangliste Punkte. Es lohnt sich also auch für ihn, mit der (siegreichen) Partei zu kooperieren.

Eindrücke vom Abend

Wir haben drei Runden auf Altis gespielt. Eine Runde dauerte ungefähr 30-45 Minuten. Man kann sich zu Spielbeginn überlegen, ob man direkt den Kurier verfolgt oder an einem günstigen Punkt einen Hinterhalt aufbaut. Man gerät jedoch schneller in ein gegnerisches Team, als man erwartet. Die Special Forces beispielsweise versuchten in zwei Runden, sich auf die Lauer zu legen, aber rasselten auf dem Weg ungewollt mit der Mafia zusammen.

In allen drei Runden wurde versucht, den Kurier zum Überlaufen zu bewegen. Die Schmerzgrenze, ihn irgendwann doch zu neutralisieren, ist allerdings sehr gering. In einer Runde war sein Todesurteil ein fehlender Sitzplatz im Auto.

In der ersten Runde eroberten die Rebellen den Koffer und gewannen diese auch. In der zweiten Runde konnte die Mafia ihren Abgabepunkt erfolgreich gegen die nacheinander angreifenden Special Forces und Rebellen verteidigen. Die dritte Runde endete für die Special Forces siegreich durch K.O. aller gegnerischen Mitspieler.

Danke an McDiod für den (fast) neuen dynamischen TvT-Modus! Zum Thread im Forum.

Mo, 21.08. , Coop, Tales from the Dead – The War on Drugs

Staging

Infiltration unter Wasser


Diesen Montag wurden wir als Kampfschwimmer vor Tanoa abgesetzt, um den BluePearl-Hafen im Nordosten der Insel zu infiltrieren. Ein SDV wurde unterstützend eingesetzt. Ziel der Mission war neben der Versenkung von Schmuggelware in Trawlern die Sprengung von Drogen-LKW des Tanoa-Kartells sowie die Elimination von Führungsfiguren.

Durchführung

Verletzte werden getragen


Nach der Sprengung der Trawler begannen wir in 4 Trupps plus Führungselement den Hafen zu säubern. Immer wieder verlangsamten Verletzungen unser Vorkommen während der andauernden Feuergefechte. Letzen Endes konnten alle Wachen wie auch neu herbeiströmende Gegner ausgeschaltet werden. Bemerkenswert dabei: Es durften keine Augenzeugen am Leben gelassen werden, was auch einige Zivilpersonen leidvoll erfahren mussten.

Keine Zeugen

Nach erfolgter Exfil ins Landesinnere wurde ums virtuelle Lagerfeuer die Nachbesprechung gehalten.

Großes Danke an Synch für die atmosphärische Mission!

Link zum Forenbeitrag

Review: Squadtreffen 22. Juli 2017 – Nürnberg

Adler

Adler

16 1/2 Teilnehmer

Das diesjährige „Offline“-Squadtreffen fand im Juli in Nürnberg statt. Simmax und XiviD als Gastgeber hatten ein schönes Programm zusammengestellt, um die 16 aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands und Österreichs angereisten Teilnehmer zu unterhalten. Aufgrund der langen Anfahrtswege gab es ein erstes Zusammentreffen schon am Freitagabend in der FOB. Nach und nach trudelten alle ein und alte Hasen wurden vor die spaßige Qual der Identifikation von neuen Gesichtern gestellt, ohne dass diese ihre verräterisch-charakteristische Stimme erheben durften. Schloß man bei den späteren Gesprächen die Augen, hätte man auch im TS sitzen können. Nur mit besserem 3D-Sound als in TFAR. Unser Duke, als überraschender 17. Teilnehmer angereist, verließ uns bereits nach wenigen Stunden wieder Richtung Ruhrpott, ihm hatte die Arbeit einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Los gehts

Los gehts

Panzerfahren

Nach ein wenig Nürnberg-Sightseeing stand am Samstag der Besuch des Museums für historische Wehrtechnik an. Ein buntes Sammelsurium von Waffen, Fahrzeugen, Panzern und Geschützen aller Art konnte beguckt werden. AK, AT4 und BRDM auf Tuchfühlung. Als Highlight des Tages wurden wir dann mit einem BMP-1 durchs Gelände gerüttelt. Die Fliehkräfte ließen uns so manche Blessur davontragen wie auch ein gewisses Verständnis für ein schlecht zielbares Feuern aus FFV-Positionen von Arma entwickeln.

Nachbesprechung

Gemeinsames Grillen und geselliges Trinken läuteten den Abend ein. Ein wenig Merchandise wurde spendiert und Karten an alle Ferngebliebenen geschrieben. Neben ARMA wurde über Gott und die Welt philosophiert und schwadroniert.

Einige Adler trafen sich auch am Sonntagvormittag nochmals, der ungeordnete Abzug war aber bereits eingeleitet. Vielen Dank an dieser Stelle den Gastgebern Simmax & XiviD für das top organisierte Event und die Gastfreundschaft. Danke auch allen angereisten Teilnehmern, die das Treffen so erfolgreich gemacht haben.

Der Preis für die längste Strecke geht an Stefan (Klagenfurt), der Preis für die zeitlich längste Anreise an McDiod (12h).

Nachbesprechung

Nachbesprechung