Mo, 20.11.17, Hauptspieltag – TvT Roter Stern

Zwei FOB’s, ein abgestürzter Helikopter, zwei Teams und Zeitdruck. Das sind die Grundlagen des neuen TVT-Spielmodus „Roter Stern“ von [A] Nomisum. Ziel des Spielmodus ist es, so viele der drei Sektoren zu halten wie nur möglich und somit über die Spieldauer von 45 Minuten Punkte zu sammeln. Erschwert wird dies durch die Nähe beider FOB’s zum abgestürzten Helikopter, dem „Point of Interest (POI)“.

In der ersten Runde hatten beide Seite eine gute Strategie und so rückten beide Teams kurz nach Rundenbeginn aus ihrer FOB aus und begaben sich in Position. Die Mujahideen war schneller, jedoch trauten sie sich nicht den POI zu erobern und so bezogen beide Team Stellung in der Nähe des Helikopters.

Die Soviets, geführt von [A]Nomisum, hatten jedoch ein Ass im Ärmel und ein kleiner Trupp konnte sich unbemerkt von hinten der FOB des Feindes nähern. Dieser schaffte es das Führungselement der Mujahideen aus zu schalten und die FOB Einzunehmen. Gleichzeitig nahmen sie auch den POI ein und bezogen Stellung hinter dem Helikopter. In spannenden Feuergefechten gelang es den nun führungslosen Mujahideen den Helikopter zu erobern, jedoch waren sie nun unter Zeitdruck. Die Soviets zogen sich in beide FOB’s zurück und verteidigten diese. Damit gewannen die Soviets die erste Runde.

Nun wurden die Seiten getauscht und die zweite Runde des Abends begann. Beide Teams lernten aus den Fehlern der ersten Runde und die Mujahideen versuchten erneut einen Angriff auf die FOB der Soviets. Diese konnten, wenn auch unter Verlusten, die Basis verteidigen und die Angreifer zurückschlagen. Durch die schweren Verluste auf Seiten der Mujahideen waren die Soviets nun zahlenmäßig überlegen und griffen den Helikopter an. Unter Deckungsfeuer rückten sie auf den Helikopter vor und nahmen diesen ein. Ein spannendes Feuergefecht entstand nun um den POI herum, welches die Soviets gewannen. Als letzter Überlebender der Mujahideen hat Fox um sein Leben gekämpft und es bis zum Rundenende überlebt, jedoch gewannen erneut die Soviets nach Ablauf der Zeit durch Punkte.

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Mo, 06.11.17, Hauptspieltag – Neuer Adler & Co-TvT: Endgame

Neuer Adler
Heute hat ein weiterer Mitspieler seine Schwingen erhalten und ist jetzt offizielles Mitglied von Gruppe Adler. Herzlich Willkommen bei uns, [A]Odyssey

Odyssey wird zum Adler ernannt.

Co-TvT: Endgame – Operation Desert Fox
Nachdem “Endgame” bei uns lange keine Action gesehen hatte, machte sich [A]Nomisum die Mühe und brachte den ehemals sehr geschätzten Spielmodus wieder auf den neusten technischen Stand und polierte ihn auf alten Glanz. In dem ursprünglich von BIS erdachten, aber von uns stark modifizierten, Szenario treten zwei Teams, sowie eine Fraktion von KI Gegnern gegeneinander an. Ziel der Spieler ist es – mit einigen Zwischenschritten – die von der KI bewachten “Schematics” zu finden und für sich zu sichern, bevor der Gegner dies tut. Im folgenden Video hat [A]McDiod den Spielmodus ausführlich und verständlich erklärt.

Nachdem beide Parteien ihre FOB problemlos erobert hatten begann das Rennen um die Kontrollpunkte. Während BLUFOR es schaffte sich eine schnelle Führung zu erkämpfen konnte OPFOR langsam aufholen und schaffte es den letzten Punkt zu erobern und die letzte Phase einzuleiten. Eine bereits bereitstehende Helicrew von OPFOR schnappte sich schnell die Schematics bevor sich das ganze Team versammelte um diese in einem sicheren Konvoi zu transportieren. BLUFOR begab sich währenddessen auf taktisch günstige Positionen und bereitete die Verteidigung des Uploadpunktes vor. OPFOR konnte den erwarteten Hinterhalt zwar frühzeitig aufklären, musste aufgrund der Position aber den Kampf eingehen. In einem langen und sehr spannenden Gefecht schaffte es OPFOR sich unter großen Verlusten zum Uploadpunkt vorzuarbeiten, die Schematics hochzuladen und so die Runde zu gewinnen.

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Mo, 23.10.17, Hauptspieltag – Coop: Suomen Sankari

Russland, nahe der finnischen Grenze, irgendwann im kalten Krieg. Der finnisch-nationale Untergrundkämpfer Jussi Kaikönen wird von russischen Sicherheitskräften gefangen genommen, als er versucht ein Chemiewerk zu sabotieren. Als seine Genossen in Finnland von seiner Festnahme erfahren, planen sie sogleich eine Rettungsaktion. In der nächsten Vollmondnacht soll eine Gruppe freiwilliger Kämpfer als Reisegruppe getarnt die russische Grenze überquere, ein kleines Lager der Russen überfallen, sich dort bewaffnen und anschließend Jussi Kaikönen befreien, sowie seine Sabotage am Chemiewerk vollenden. Zumindest war dies der Plan.

Bis zur Ankunft am Lager verlief noch alles nach Plan. Mit zwei, von Sympathisanten zur Verfügung gestellten, Bussen konnte die Grenze am späten Abend ohne Zwischenfälle überquert werden. Die Navigation durch den nächtlichen Wald stellte sich zwar als schwierig, aber noch realisierbar dar. Die wenigen Wachen am Lager konnten trotz der schlechten Bewaffnung, die fast ausschließlich aus mitgeschmuggelten Pistolen bestand, schnell überwältigt werden. Mit dem Glück war es hier aber zu Ende. Jussi war nirgends im Lager zu finden. Da russische Verstärkung schon auf dem Weg war musste die Suche schnell abgebrochen werden und die Kämpfer zogen sich mit allem was sie greifen konnten zurück in die Sicherheit des, inzwischen stockdunklen, Walds.

Der Weg zum Chemiewerk gestaltete sich als einiges schwieriger als angenommen. Im Wald war es nun stockdunkel und die Sichtweite betrug nur wenige Meter. Die Tatsache, dass sich die ganze Gruppe mit alten russischen Gasmasken ausgestattet hatte, verbesserte die Gesamtsituation nicht. Mit nur wenigen Verlusten, die im stockdunklen Wald einfach verschwanden, schafften es die Partisanen aber nach einiger Zeit trotzdem, das Chemiewerk zu erreichen. Die wenigen Wachleute stellten für die jetzt vernünftig bewaffneten Gegner keine Herausforderung mehr da und der Komplex konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Sprengladungen wurden angebracht und der Rückzug angetreten.

Als es langsam Morgen wurde und die Partisanen bereits dabei waren, sich zur Grenze zurück zu schleichen, um ins sichere Finnland zu entkommen, erhellte ein greller Lichtblitz die Umgebung. Als die Gastanks am Chemiewerk explodierten legte sich langsam und von den Kämpfern unbemerkt, ein grüner Nebel über den Wald. Wenige Minuten später waren aus der Richtung des Grenzübergangs Schüsse zu hören, dann Stille im ganzen Wald. Totenstille. Nicht einmal die Vögel zwitscherten mehr und auch die Fliegen, die zuvor zuverlässig die Position einiger der Gruppenmitglieder angezeigt, hatten verstummten. Etwas irritiert, aber im Lichte der gelungenen Sabotage zuversichtlich, schlichen sich die Finnen weiter zum Grenzübergang. Dort angekommen war niemand zu sehen. Nur eine kleine Gruppe Soldaten torkelte, wohl betrunken, über den Parkplatz in die Richtung der Finnen. Als erstes vielen die roten Augen auf. Leuchtende rote Augen, wie heiße Glut. Dann die Art der Bewegung. Torkelnd, aber nicht besoffen, sondern bestimmt, immer vorwärts, den Finnen entgegen. Trotz des Befehls, nicht zu schießen, packte einen der Partisanen die Angst und er drückte ab. Sekunden später feuerten alle auf die untoten Soldaten. Wohl von dem Lärm der Schüsse angelockt, kamen immer mehr Tote angehumpelt, aus allen Richtungen. Die Partisanen stahlen kurzerhand zwei LKW und flohen so schnell sie konnten nach Finnland zurück. Doch auch dort war die Situation nicht besser. Immer mehr und mehr Zombies versammelten sich in der Umgebung. Als einer der Lastwagen, schwer beschädigt, nicht mehr weiter fahren konnte, mussten die Soldaten den letzten Teil der Reise, durch den – nun Finnischen – Wald, zu Fuß bestreiten. Nach einem Intensiven Waldlauf konnte das Boote, die von Anfang an als Fluchtmittel vorgesehen waren erreicht werden, und die schwarze Stille des nächtlichen Meeres bot endlich Sicherheit.

Vielen Dank an [A]Nomisum für das Bauen dieser genialen und sehr stimmigen Mission und natürlich an alle die mitgespielt haben.
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Fr, 20.10, COOP, Logistik Foxtrot

Diesen Freitag waren wir als Logistiker auf Tanoa unterwegs. Unser Auftrag lautete Nachschub vom Hafen in ‘Nicolet’ abzuholen. Dies wurde notwendig durch einen Flugzeugabsturz auf dem Rollfeld unserer FOB ‘Saint-George’. Die Fahrtroute galt als riskant, da unsere Route nahe zweier Hochburgen der lokalen Miliz verlief.

Die Fahrt begann in den frühen Morgenstunden. Der Konvoi bestand aus fünf Fahrzeugen und bewegte sich von der FOB in Richtung Norden. Die Fahrt nach ‘Georgetown’ verlief ruhig und der Konvoi passierte nur einige Zivilisten.
Dort war die Brücke über den Fluss durch eine Baustelle unpassierbar, was einen Umweg durch den naheliegenden Dschungel notwendig machte. Diesen Umweg machten sich einige Rebellen zu nutzen, welche den Konvoi beschossen.
Nachdem wir durch diesen und einen weiteren Hinterhalt gestoßen waren, gelangten wir an die Brücke über den Fluss. Auf der anderen Uferseite entdeckte unser Führungsfahrzeug ein verdächtig aussehendes Fahrzeugwrack, welches zum Stopp des gesamten Konvois führte.

Nach eingehender Beratung wurde entschieden, dass die mögliche IED durch den Einsatz eines Grenadiers zur Explosion gebracht werden sollte. Dies gelang und die Weiterfahrt war möglich. Nach erfolgreicher Überquerung geriet das Führungsfahrzeug durch ein entgegenkommendes bewaffnetes feindliches Fahrzeug unter Feuer. Dies beschädigte das Führungsfahrzeug, was die Weiterfahrt verzögerte bis Reparaturen abgeschlossen waren.

Die weitere Fahrt bis zum Versorgungshafen verlief ereignislos. Angekommen am Hafen wurde der Nachschub aufgeladen und der Rückweg vorbereitet. Aufgrund der Hinterhalte wurde entschieden eine alternative Fahrtroute zu wählen. Diese verlief ebenfalls problemlos bis der ‘Blue Pearl Habor’ erreicht wurde, wo ein Hinterhalt den Konvoi erwartete.

Die vordersten vier Fahrzeuge schafften es die Straßensperre zu umfahren. Das letzte Fahrzeug jedoch musste aufgrund eines Kopftreffers des Fahrers kurz vor der Straßenspeere anhalten. Hierbei wurden beide Insassen schwer verletzt. Nachdem der Rest des Konvois die beiden Verwundeten und das beschädigte Fahrzeug geborgen hatte, wurden die Verletzten versorgt und zurück zur FOB verlegt.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern fürs Mitspielen; besonderer Dank geht hierbei an unseren Anwärter Odyssey für das Bauen und Zeusen dieser schönen Mission.

Mo, 25.09., TvT – Buschjäger

Müde stapften wir durch den morastigen Untergrund und versuchten, uns nicht in Wurzeln zu verfangen. Einige Vögel flatterten auf. Angestrengt spähten wir in das Dickicht und versuchten, eine Auffälligkeit in den unterschiedlichen Grüntönen auszumachen. Doch alles blieb ruhig. Plötzlich knallte ein Schuss hinter uns und da wussten wir, dass die Assassinen wieder zugeschlagen hatten.

Die TvT Buschjäger war der Test eines neuen Spielszenarios. Zwei Attentäter haben den Auftrag, drei von vier Zielpersonen (Zivilisten) auszuschalten, die restlichen Spieler bilden eine paramilitärische Einheit von Bodyguards und müssen diese um jeden Preis beschützen. Wir spielten auf der Karte Prei Khmaoch Luong.

Der Dschungel machte wirkungsvolle Patrouillen und den effektiven Schutz der renitent umher rennenden Zivilisten nahezu unmöglich. Unsere beiden Assassinen waren bestens getarnt und hatten Spaß daran, sich an ihre Ziele heranzuschleichen und sie eines nach dem anderen zu neutralisieren. Für die restlichen Spieler war die TvT in der dieser Erstversion jedoch weniger spannungsgeladen. In der Nachbesprechung erfuhren die Vorschläge großen Zuspruch, die Anzahl der Zielpersonen zu begrenzen oder die ungefähren Positionen der Assassinen gelegentlich durch aufflatternde Vögel zu markieren. Dennoch ist die Spielidee dieses Szenarios eine schöne Variation eines unserer ersten Modi, Where is the Agent und hat bei nicht wenigen von uns gute Erinnerungen hervorgerufen.

Danke an McDiod für seine nimmermüde Kreativität. Zum Beitrag im Forum mit den genauen Spielregeln.