Mo, 03.09.2018, TvT Event, Breaking Contact mit Gästen

Am ersten Septembermontag hatten wir wieder viele Gäste bei uns. Neben den vertrauten Freunden von der britischen 3CB und der italienischen BDR kamen wir erstmals auch in Kontakt mit der spanischen 101st. Insgesamt zählten wir auf knapp 50 Spieler und spielten zwei Runden unseres TvT-Klassikers Breaking Contact. In diesem Szenario besitzt Opfor einen Funkwagen und muss für 45 Minuten Propaganda senden. Blufor hingegen muss den Funkwagen sabotieren ohne ihn zu zerstören. Eine genauere Erläuterung kann man sich hier ansehen.

Wir Adler spielten gemeinsam mit 3CB gegen die BDR und 101st. Die erste Runde als Blufor haben wir durch erfolgreiche Einnahme des Funkwagens gewonnen, die zweite Runde als Opfor verloren. Das Event hat uns großen Spaß bereitet und hoffen auf ein baldiges Wiedertreffen.

Besonderer Dank gilt unserem Organisator Nomisum.

Mo, 25.09., TvT – Buschjäger

Müde stapften wir durch den morastigen Untergrund und versuchten, uns nicht in Wurzeln zu verfangen. Einige Vögel flatterten auf. Angestrengt spähten wir in das Dickicht und versuchten, eine Auffälligkeit in den unterschiedlichen Grüntönen auszumachen. Doch alles blieb ruhig. Plötzlich knallte ein Schuss hinter uns und da wussten wir, dass die Assassinen wieder zugeschlagen hatten.

Die TvT Buschjäger war der Test eines neuen Spielszenarios. Zwei Attentäter haben den Auftrag, drei von vier Zielpersonen (Zivilisten) auszuschalten, die restlichen Spieler bilden eine paramilitärische Einheit von Bodyguards und müssen diese um jeden Preis beschützen. Wir spielten auf der Karte Prei Khmaoch Luong.

Der Dschungel machte wirkungsvolle Patrouillen und den effektiven Schutz der renitent umher rennenden Zivilisten nahezu unmöglich. Unsere beiden Assassinen waren bestens getarnt und hatten Spaß daran, sich an ihre Ziele heranzuschleichen und sie eines nach dem anderen zu neutralisieren. Für die restlichen Spieler war die TvT in der dieser Erstversion jedoch weniger spannungsgeladen. In der Nachbesprechung erfuhren die Vorschläge großen Zuspruch, die Anzahl der Zielpersonen zu begrenzen oder die ungefähren Positionen der Assassinen gelegentlich durch aufflatternde Vögel zu markieren. Dennoch ist die Spielidee dieses Szenarios eine schöne Variation eines unserer ersten Modi, Where is the Agent und hat bei nicht wenigen von uns gute Erinnerungen hervorgerufen.

Danke an McDiod für seine nimmermüde Kreativität. Zum Beitrag im Forum mit den genauen Spielregeln.

Mo, 11.09., Hauptspieltag – Black Forest (TvT)

Black Forest ist das sechste und neueste TvT-Szenario in unserem Repertoire. Ähnlich wie in Endgame spielen die Milizen, d.h. KI-Einheiten, eine Rolle, jedoch diesmal nun prägend als  aktive Mitstreiter.

Ziel des Spiels

Das Spielprinzip basiert auf dem Sector Control, honoriert jedoch auch Abschüsse. Beide Teams kämpfen um die Überlegenheit in drei Sektoren. Für jeden Sektor, den ein Team nach 90 Minuten zum Ende des Spiels mehrheitlich besetzt hält und somit kontrolliert, bekommt es 30 Punkte. Abschüsse gegnerischer Milizen bringen je einen Punkt, pro getöteten feindlichen Spieler zwei Punkte und das Töten von Zivilisten wird jeweils mit zwei Minuspunkten bestraft.

Aufstellung

Zu Spielstart befehligen die beiden Kommandeure der Teams über folgende Kräfte:

a) Milizen

  • 4 motorisierte Infanteriegruppen à 8 Soldaten
  • einen M113M2 (Blufor) bzw. BTR60PB (Opfor)

b) Spieler

  • einen Squad mit zwei Fireteams à 4 Spielern
  • ein HMG-Team (M2 HMG bzw. KORD HMG)
  • ein Mörser-Team (MK6 mit 2×8 HE und 1×8 Smoke)
  • sowie einigen HMMWVs bzw. TIGRs als Transportmittel

Die Milizen werden von den Kommandeuren über die Karte befehligt. Sollten die Kommandeure sterben, können Mitspieler über ACE-Interaktion den Gruppen der Milizen joinen und sie zu zum Mitlaufen bewegen, jedoch nicht mehr global kommandieren.

Eindrücke vom ersten Spiel

Die Milizen bringen Manpower in das Spiel und rechtfertigen den Einsatz von schweren Waffen wie HMGs oder Mörsern, welche in TvTs oft overpowered sein können und schnell den Spielspaß verderben. In Black Forest sorgten sie nun für eine realistischere Atmosphäre und tiefere Immersion. Überwiegend waren die Milizen Kanonenfutter, denn am Ende der Runde waren fast keine Einheiten mehr übrig. Andererseits sind sie uns Menschen durch ihre Wahrnehmung überlegen und hatten mehrere Mitspieler durch die Büsche ins Jenseits befördert. Für die war es ärgerlich, den Rest des Abends dann im Spectator-Modus verbringen zu dürfen. Es sind daher noch Überarbeitungen am Balancing bspw. durch einen einmaligen Respawn erforderlich, in der großen Mehrheit fanden unsere Adler und Gäste an diesem Spielmodus jedoch ihren Spaß.

Vielen Dank an McDiod für dieses neue und vielversprechende TvT-Szenario. Wir hoffen auf seine Weiterentwicklung. Zum Beitrag im Forum.

Mo, 28.08., TvT – Money in the Mist

Money in the Mist ist ein TvT-Modus von McDiod, den wir im April 2016 zum ersten Mal gespielt haben und nach einer langen Pause nun in überarbeiteter Form erneut genießen durften. In diesem Szenario gilt es, einen Koffer in den Besitz zu bekommen, an einen Abholungspunkt zu schaffen und dort den Exfil-Helikopter abzuwarten.

Die Parteien

Es gibt vier Parteien, die zu Spielstart an verschiedenen Positionen spawnen:

  • die Special Forces (Blufor)
  • die Mafia (Opfor)
  • die Rebellen (Independent)
  • ein Kurier, ggf. mit einem Assisententen (Civilian)

Der Kurier und sein Koffer

Der Kurier besitzt den Koffer zu Spielbeginn und will den Koffer zu seinem Lieferpunkt bringen, muss vorher aber noch 4 von 6 Nebenlieferungen erfüllen. Die möglichen 6 Orte sind allen Parteien bekannt. Die aktuelle Position des Kuriers wird in einem regelmäßigen Intervall auf der Karte angezeigt. Dies geschah (gefühlt) alle 5 Minuten.

Die anderen Parteien versuchen jeweils, den Koffer zu erobern. Sie können den Kurier entweder töten und den Koffer mitnehmen, tragen jedoch dann die Konsequenz, dass die Position des Koffers häufiger auf der Karte angegeben wird, als wenn ihn weiterhin der Kurier tragen würde. Als zweite Möglichkeit können sie sie den Kurier zwingen, sich ihrer Seite anzuschließen, laufen aber Gefahr, dass er in einem günstigen Moment flieht.

Die Abgabe

Jede Partei hat ihren eigenen Abgabepunkt, der zu Spielbeginn unbekannt ist. Bringt sie den Koffer (mit oder ohne Kurier) in ihre Gewalt, wird der Abgabepunkt allen Parteien auf der Karte angezeigt. Die Partei mit dem Koffer muss dort 10 Minuten lang auf seine Abholung durch einen Helikopter warten. Die anderen Parteien versuchen dies zu verhindern und ihrerseits den Koffer zu erobern.

Wenn bei Abholung immer noch der Kurier den Koffer trägt, bekommt er in einer Kurier-Rangliste Punkte. Es lohnt sich also auch für ihn, mit der (siegreichen) Partei zu kooperieren.

Eindrücke vom Abend

Wir haben drei Runden auf Altis gespielt. Eine Runde dauerte ungefähr 30-45 Minuten. Man kann sich zu Spielbeginn überlegen, ob man direkt den Kurier verfolgt oder an einem günstigen Punkt einen Hinterhalt aufbaut. Man gerät jedoch schneller in ein gegnerisches Team, als man erwartet. Die Special Forces beispielsweise versuchten in zwei Runden, sich auf die Lauer zu legen, aber rasselten auf dem Weg ungewollt mit der Mafia zusammen.

In allen drei Runden wurde versucht, den Kurier zum Überlaufen zu bewegen. Die Schmerzgrenze, ihn irgendwann doch zu neutralisieren, ist allerdings sehr gering. In einer Runde war sein Todesurteil ein fehlender Sitzplatz im Auto.

In der ersten Runde eroberten die Rebellen den Koffer und gewannen diese auch. In der zweiten Runde konnte die Mafia ihren Abgabepunkt erfolgreich gegen die nacheinander angreifenden Special Forces und Rebellen verteidigen. Die dritte Runde endete für die Special Forces siegreich durch K.O. aller gegnerischen Mitspieler.

Danke an McDiod für den (fast) neuen dynamischen TvT-Modus! Zum Thread im Forum.

Mo, 14.08., Hauptspieltag – Breaking Contact (TvT mit KV13 und TTT)

Wir hatten heute Besuch von einigen Spielern des KV13 und des TTT. In gemischten Gruppen spielten wir heute vier Runden unseres TvT-Klassikers Breaking Contact. Wie immer versucht Opfor, mit seinem Funkwagen für eine bestimmte Dauer Propaganda zu senden, während Blufor dies durch Einnahme des Funkwagens oder Ausschalten aller Opfor-Spieler zu verhindern versucht. Das Spielprinzip wird hier ausführlich erklärt.

In der aktuellen Version des Spiels steht es Opfor nicht mehr völlig frei, wo sie wie lange senden. Stattdessen müssen sie die Transmissionen an drei selbstgewählten Punkten vollständig abschließen, um das Spiel zu gewinnen. Dadurch sind sie in ihrer Bewegung etwas eingeschränkt. Unser TvT-Missionsentwickler Nomisum erklärt das neue System in diesem Video.

In der ersten Runde auf Altis konnte Opfor 1,5 / 3 Transmissionen abschließen und entkam äußerst knapp dem Zugriff von Blufor aus drei Seiten. Die Verfolger stellten Opfor jedoch wenig später und zerstörten den Funkwagen. Das Spiel ist unentschieden ausgegangen, da der Funkwagen zerstört und nicht eingenommen worden ist. Jedoch war diese relativ neue Regel noch nicht allen bekannt gewesen und Blufor hätte das Spiel wahrscheinlich gewonnen.

Der Funkwagen am Ende von Runde 2

Die zweite Runde (ebenfalls auf Altis) war eine wilde und spannende Verfolgungsjagd. Opfor wurde bereits an seiner ersten Funkposition unter Beschuss genommen und zog sich zurück. Später gerieten sie in einen Hinterhalt und der Funkwagen wurde fahruntüchtig geschossen. Mit hohen Verlusten kämpften sich beide Gruppen nieder, bis nur noch Blufor stand.

In der dritten Runde auf Tanoa besetzte Opfor das Dorf Harcourt auf der südöstlichen Insel und erwartete Blufor von Norden über die Brücke kommend, doch war Blufor auf derselben Insel im Süden gespawnt, fiel Opfor aus mehreren Seiten in den Rücken und nahm den Funkwagen ein.

Runde 3

Die letzte Runde auf Malden ist als statisches Spiel vereinbart worden, d.h. Opfor hat nur eine Funkposition und verlässt diese nicht. Der Funkwagen wurde am Flughafen in einem Hanger mit Sandsäcken und Autowracks eingebaut und Opfor legte sich auf die Lauer. Viele Spieler von Blufor wurden abgewehrt, doch hatte sich eine kleine Gruppe zum Hangar geschlichen, den Command von Opfor ausgeschaltet und den Funkwagen eingenommen.

Vielen Dank an die Organisatoren des Abends und die Teilnehmer für den dynamischen Abend. Zum Beitrag im Forum.