So, 28.01.18 – Joint Operation: Street Sweeper – Coop mit 3CB und KV13

In der neusten Iteration der “Burning Desert” Kampagne war Gruppe Adler diesmal als eine mechanisierte Einheit der Bundeswehr mit zwei Mardern auf Lythium unterwegs. Unterstützt wurden wir dabei von der 3rd Commando Brigade, die ein Britisches Infanterieplatoon zur Verfügung gestellt haben, sowie einer kleinen Aufklärungseinheit der Bundeswehr, gestellt vom Kampfverband 13.

Während Briten und Deutsche zusammen vorgingen, hatten doch beide Unterschiedliche Missionsziele. Auftrag für die Bundeswehr war es, zunächst ein festsitzendes Aufklärungselement aus der unter Beschuss stehenden FOB “Wendys” zu befreien und dann die Briten dabei zu unterstützen mehrere Dörfer entlang des großen Wadis zu befreien und anschließend FOB “Taco Bell” abzulösen.

Nachdem beide Nationen, nach einer kurzen Vorbereitungsphase, ihre jeweiligen Feldlager verlassen und sich an einer Kreuzung im Einsatzgebiet getroffen hatten konnte die Operation beginnen. Während die Deutschen mit ihren Schützenpanzern vom Typ “Marder” den Wadi – und damit die linke Flanke – sicherten, begannen die Briten damit die Compounds des ersten Dorfes nach Taliban zu durchsuchen. Diese verhielten sich am Anfang ruhig und hatten einen Teil des Gebiets aufgegeben, um die NATO Kräfte in Sicherheit zu wiegen. Dieser Plan ging jedoch nicht auf, denn die Briten gingen ruhig vor und ließen sich weder von den verlassenen Hütten, noch von den wenigen verbliebenen Zivilisten verwirren und reagierten entschieden und schnell, als die ersten Taliban aus dem Hinterhalt das Feuer eröffneten. Derweil rückten die Deutschen parallel zu den Briten im Wadi vor und nutzten ihre Schützenpanzer zur Feuerunterstützung.

Als das erste Dorf genommen und eine gut zu verteidigende Stellung erreit wurde, teilten die NATO Truppen ihre Kräfte auf und entsandten einen Marder, sowie die zwei Sections der Briten in die Hügel zur FOB “Wendys”. Dort angekommen konnte das Deutsche Recon Team schnell befreit worden, und die Truppen zogen sich auf ihre Position am Wadi zurück, während die nun verlassene FOB von den Taliban überrannt wurde. Wieder im Tal angekommen wurden die Verletzen versorgt, Nachschub aufgenommen und der Angriff weitergeführt. Als es nach nun insgesamt 3 Stunden heftiger Gefechte die Nacht langsam hereinbracht, wurde eine Stellung befestigt um am nächsten Morgen den Weg zur FOB “Taco Bell” fortzusetzen.

Wir bedanken und bei [3CB] und [KV13] fürs mitspielen sowie bei [A]Slant für die tolle Mission und die Organisation des Events.
Weitere Infos, sowie mehr Screenshots und Videos finden sich wie immer im Forum.

Mo, 06.11.17, Hauptspieltag – Neuer Adler & Co-TvT: Endgame

Neuer Adler
Heute hat ein weiterer Mitspieler seine Schwingen erhalten und ist jetzt offizielles Mitglied von Gruppe Adler. Herzlich Willkommen bei uns, [A]Odyssey

Odyssey wird zum Adler ernannt.

Co-TvT: Endgame – Operation Desert Fox
Nachdem “Endgame” bei uns lange keine Action gesehen hatte, machte sich [A]Nomisum die Mühe und brachte den ehemals sehr geschätzten Spielmodus wieder auf den neusten technischen Stand und polierte ihn auf alten Glanz. In dem ursprünglich von BIS erdachten, aber von uns stark modifizierten, Szenario treten zwei Teams, sowie eine Fraktion von KI Gegnern gegeneinander an. Ziel der Spieler ist es – mit einigen Zwischenschritten – die von der KI bewachten “Schematics” zu finden und für sich zu sichern, bevor der Gegner dies tut. Im folgenden Video hat [A]McDiod den Spielmodus ausführlich und verständlich erklärt.

Nachdem beide Parteien ihre FOB problemlos erobert hatten begann das Rennen um die Kontrollpunkte. Während BLUFOR es schaffte sich eine schnelle Führung zu erkämpfen konnte OPFOR langsam aufholen und schaffte es den letzten Punkt zu erobern und die letzte Phase einzuleiten. Eine bereits bereitstehende Helicrew von OPFOR schnappte sich schnell die Schematics bevor sich das ganze Team versammelte um diese in einem sicheren Konvoi zu transportieren. BLUFOR begab sich währenddessen auf taktisch günstige Positionen und bereitete die Verteidigung des Uploadpunktes vor. OPFOR konnte den erwarteten Hinterhalt zwar frühzeitig aufklären, musste aufgrund der Position aber den Kampf eingehen. In einem langen und sehr spannenden Gefecht schaffte es OPFOR sich unter großen Verlusten zum Uploadpunkt vorzuarbeiten, die Schematics hochzuladen und so die Runde zu gewinnen.

Mehr Informationen zum Spieltag, sowie zusätzliche Screenshots und Videos finden sich wie immer im Forum.

Mo, 23.10.17, Hauptspieltag – Coop: Suomen Sankari

Russland, nahe der finnischen Grenze, irgendwann im kalten Krieg. Der finnisch-nationale Untergrundkämpfer Jussi Kaikönen wird von russischen Sicherheitskräften gefangen genommen, als er versucht ein Chemiewerk zu sabotieren. Als seine Genossen in Finnland von seiner Festnahme erfahren, planen sie sogleich eine Rettungsaktion. In der nächsten Vollmondnacht soll eine Gruppe freiwilliger Kämpfer als Reisegruppe getarnt die russische Grenze überquere, ein kleines Lager der Russen überfallen, sich dort bewaffnen und anschließend Jussi Kaikönen befreien, sowie seine Sabotage am Chemiewerk vollenden. Zumindest war dies der Plan.

Bis zur Ankunft am Lager verlief noch alles nach Plan. Mit zwei, von Sympathisanten zur Verfügung gestellten, Bussen konnte die Grenze am späten Abend ohne Zwischenfälle überquert werden. Die Navigation durch den nächtlichen Wald stellte sich zwar als schwierig, aber noch realisierbar dar. Die wenigen Wachen am Lager konnten trotz der schlechten Bewaffnung, die fast ausschließlich aus mitgeschmuggelten Pistolen bestand, schnell überwältigt werden. Mit dem Glück war es hier aber zu Ende. Jussi war nirgends im Lager zu finden. Da russische Verstärkung schon auf dem Weg war musste die Suche schnell abgebrochen werden und die Kämpfer zogen sich mit allem was sie greifen konnten zurück in die Sicherheit des, inzwischen stockdunklen, Walds.

Der Weg zum Chemiewerk gestaltete sich als einiges schwieriger als angenommen. Im Wald war es nun stockdunkel und die Sichtweite betrug nur wenige Meter. Die Tatsache, dass sich die ganze Gruppe mit alten russischen Gasmasken ausgestattet hatte, verbesserte die Gesamtsituation nicht. Mit nur wenigen Verlusten, die im stockdunklen Wald einfach verschwanden, schafften es die Partisanen aber nach einiger Zeit trotzdem, das Chemiewerk zu erreichen. Die wenigen Wachleute stellten für die jetzt vernünftig bewaffneten Gegner keine Herausforderung mehr da und der Komplex konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Sprengladungen wurden angebracht und der Rückzug angetreten.

Als es langsam Morgen wurde und die Partisanen bereits dabei waren, sich zur Grenze zurück zu schleichen, um ins sichere Finnland zu entkommen, erhellte ein greller Lichtblitz die Umgebung. Als die Gastanks am Chemiewerk explodierten legte sich langsam und von den Kämpfern unbemerkt, ein grüner Nebel über den Wald. Wenige Minuten später waren aus der Richtung des Grenzübergangs Schüsse zu hören, dann Stille im ganzen Wald. Totenstille. Nicht einmal die Vögel zwitscherten mehr und auch die Fliegen, die zuvor zuverlässig die Position einiger der Gruppenmitglieder angezeigt, hatten verstummten. Etwas irritiert, aber im Lichte der gelungenen Sabotage zuversichtlich, schlichen sich die Finnen weiter zum Grenzübergang. Dort angekommen war niemand zu sehen. Nur eine kleine Gruppe Soldaten torkelte, wohl betrunken, über den Parkplatz in die Richtung der Finnen. Als erstes vielen die roten Augen auf. Leuchtende rote Augen, wie heiße Glut. Dann die Art der Bewegung. Torkelnd, aber nicht besoffen, sondern bestimmt, immer vorwärts, den Finnen entgegen. Trotz des Befehls, nicht zu schießen, packte einen der Partisanen die Angst und er drückte ab. Sekunden später feuerten alle auf die untoten Soldaten. Wohl von dem Lärm der Schüsse angelockt, kamen immer mehr Tote angehumpelt, aus allen Richtungen. Die Partisanen stahlen kurzerhand zwei LKW und flohen so schnell sie konnten nach Finnland zurück. Doch auch dort war die Situation nicht besser. Immer mehr und mehr Zombies versammelten sich in der Umgebung. Als einer der Lastwagen, schwer beschädigt, nicht mehr weiter fahren konnte, mussten die Soldaten den letzten Teil der Reise, durch den – nun Finnischen – Wald, zu Fuß bestreiten. Nach einem Intensiven Waldlauf konnte das Boote, die von Anfang an als Fluchtmittel vorgesehen waren erreicht werden, und die schwarze Stille des nächtlichen Meeres bot endlich Sicherheit.

Vielen Dank an [A]Nomisum für das Bauen dieser genialen und sehr stimmigen Mission und natürlich an alle die mitgespielt haben.
Mehr Infos, Videos und Screenshots finden sich wie immer in unserem Forum.

Mo, 04.09.17, Hauptspieltag – Coop: Good Morning Vietnam

Wir befinden uns in der Mitte der 60er Jahre. Der Vietnamkrieg ist in vollem Gange. Auf dem Weg zu einem Besuch bei amerikanischen Marines an der Front fährt der bekannte Radiomoderator Adrian Cronauer über eine Mine und wird gemeinsam mit seinem Begleiter Edward ‘Eddie’ Montesque Garlick vom Vietcong in ein im Urwald verstecktes Lager verschleppt und dort festgehalten. Gruppe Adler erhält als ein Platoon des USMC den Auftrag, die VC Stellung anzugreifen und sowohl Cronauer als auch Garlick lebendig zu befreien und zurück zu deren Radiostation zu bringen.

Nachdem das Platoon in mehreren Wellen von zwei Hubschraubern des Typs UH-1 “Huey” auf eine Lichtung in sicherer Entfernung zur feindlichen Stellung verlegt worden war, konnte der vorsichtige Marsch durch den Urwald beginnen. Da Späher des VC die Marines allerdings bereits bei der Landung aufklären konnten, ließen heftige Feuergefechte nicht lange auf sich warten. Die hinterhältigen Angriffe in den Tiefen der Urwalds wurden von den Marines zwar souverän abgewehrt, konnten das Vorgehen aber dennoch massiv verlangsamen. Nachdem die Hueys Nachschub für das Platoon abgeworfen hatten, wurde der Angriff auf die Befestigung vorbereitet.

Leider schaffte es der Feind wieder, das Platoon vor dem Angriff aufzuklären und ein heftiges Feuergefecht begann. Nach langen Kämpfen konnten die Marines unter gegenseitigem Deckungsfeuer auf die befestigten Stellungen des VC vorrücken und begannen diese einzunehmen. Der VC war aber auch hiervon wohl nicht überrascht und hatte mehrere Sprengfallen und Hinterhalte in der Basis vorbereitet, die nicht wenigen Marines das Leben kosteten. Nach langen, sehr verlustreichen, Gefechten konnten Adrian Cronauer schlussendlich befreit und außerhalb der Basis in vorläufige Sicherheit gebracht werden. Eddie Garlick konnte leider nur noch tot aufgefunden werden, er war einer Sprengfalle zum Opfer gefallen. Die verbleibenden Marines forderten darauf hin die Hueys an, die die restlichen Feinde in der Stellung aus der Luft bekämpften und anschließend die Truppen am Boden evakuierten.

Die Verwundetensammelstelle, nicht lange vor Missionsende

Im Forum finden sich wie immer weitere Screenshots und Videos vom Abend, sowie eine Liste unserer bevorstehenden Einsätze.

Mo, 10.07.17, Hauptspieltag – Neuer Adler & Breaking Contact (TvT mit KV13)

Neuer Adler

Heute dürfen wir uns erneut freuen, ein neues Mitglied in die Gruppe Adler aufzunehmen. Herzlich Willkommen bei uns, [A]Eras!

Eras wird feierlich zum Adler ernannt.

Breaking Contact mit [KV13]

Diesen Montag hatten wir den Kampfverband 13 bei uns zu Gast und durften zusammen noch drei Runden des TvT Klassikers “Breaking Contact” spielen. Um sich besser kennen zu lernen und ein wenig für eine aufkommende, große TvT Mission zu “trainieren” wurden alle Runden in gemischten Teams gespielt.

In der ersten Runde hatte sich OPFOR nördlich von Pyrgos an einer alten Mine im Wald verschanzt und diese Position mit Hilfe eines BMPs und eines BRDMs gehalten. Auch wenn sich BLUFOR, unter anderem durch Einsatz eines Blackhawks, anstrengte, die Position zu knacken, konnten sie wenig gegen die gepanzerte Feuerkraft der Gegenseite ausrichten und es gelang OPFOR die Runde durch vollständige Übermittlung des Funkspruchs zu gewinnen.

In Runde zwei hatte sich BLUFOR in einer Stadt eingegraben und diese im weitläufigem Umfeld an taktisch günstigen Positionen gesichert. Da BLUFOR sich entschloss, das Geld für einen Aufklärungshelikopter zu sparen und stattdessen mehr Fahrzeuge ins Feld zu führen, konnte OPFOR sich mit dem Aufbauen gemütlich Zeit lassen und wurde erst aufgeklärt, als der Transmitter am Funkwagen aktiviert wurde. BLUFOR begann damit, die Stadt weiträumig einzukreisen und dann mit drei Teams diesen Kreis immer enger zu ziehen. Als trotz OPFORs vorgeschobenen Verteidigungen und Störmaßnahmen im Hinterland der Stadtrand erreicht wurde, begann ein koordinierter Angriff auf den Funkwagen, welcher schlussendlich Erfolg hatte und die Runde zugunsten BLUFORs entschied.

Die dritte Runde begann OPFOR damit in einem kleinen Dorf, in leicht geschützter Stellung, zu funken. Als BLUFOR nach ca. 10 Minuten Funkzeit kurz davor stand, einen Angriff zu beginnen, brach OPFOR die Stellung ab und verlegte schnell nach Norden. BLUFOR konnte allerdings die geplante Route des Funkwagens aufklären und dank der schnelleren Fahrzeuge einen Hinterhalt legen. OPFOR schaffte es, diesen unter deutlichen Verlusten zu durchbrechen und eine neue Funkposition einzunehmen. Teile von OPFOR legten dann ihrerseits einen Hinterhalt für die Nachrückenden Truppen von BLUFOR und konnten diese so zusätzlich verzögern. Ein letztes all-in Gefecht, nur wenige Meter vom Funkwagen entfernt, konnte OPFOR am Ende für sich entscheiden und gewann so die letzte Runde des Abends.

Im Forum finden sich wie immer weitere Screenshots und Videos vom Abend.

Wir bedanken und bei [KV13] für die spannenden Runden und hoffen auf zahlreiche weitere gemeinsame Spiele in der Zukunft.