Mo, 05.03.2018, Hauptspieltag – Coop Liberation 2 “Sunrise”

Der zweite Teil der “Liberation” Reihe entsandte die eigenen Truppen wieder in das Herz von Takistan. Der Auftrag lautete, mit einem der örtlichen Stammesführer in dem Dorf Ravanay Kontakt aufzunehmen, um die örtliche Zivilbevölkerung weiter auf unsere Seite zu ziehen und so an bessere Informationen zu gelangen.

Wir wurden mittels CH-47F Chinook in Begleitung eines UH-60M Black Hawk in die Nähe des Zielgebietes verlegt. Von dort aus rückten wir Richtung Süden auf das Dorf zu. Auf einem der Hügel westlich des Dorfes wurde eine Overwatchposition eingerichtet. Die restlichen Truppen rückten dann in lockerer Formation auf das Dorf zu, da bekannt war, dass es bewaffnete Leibwächter des Dorfältesten gab, diese aber uns gegenüber nicht feindlich gesinnt waren. Umso näher das Gespräch kam, umso mehr Unruhe machte sich breit, da keiner der Soldaten glaubte, dass alles so friedlich ablaufen soll, wie zuerst angekündigt.

Im Dorf angekommen begann das Gespräch mit dem Dorfältesten und die Truppen wurden angewiesen eine lockere Sicherung im Dorfkern zu errichten und keine unnötig feindliche Haltung zu zeigen. Die Sicherung machte sich bezahlt, da ein Überfall der Taliban nicht lange auf sich warten ließ. Vermutlich wurde das Gespräch nur inszeniert um uns in eine schöne Falle zu locken. Nach kurzem aber heftigem Feuergefecht, wurden die leicht verwundeten Kameraden in ein paar im Ort gefundene LKW’s verladen und wir rückten dann unter Sicherung unserer Overwatchposition Richtung Norden ab, um dort an geeigneter Stelle unsere Wunden zu lecken und das weitere Vorgehen zu planen.

Zwischenzeitlich bekamen wir auch die Information, dass einer unserer eigenen Sicherungshelikopter vom Typ Black Hawk in unserer unmittelbaren Nähe abgeschossen wurde. Somit war klar, es musste eine Rettungsaktion gestartet werden, um eventuelle verletzte oder tote Kameraden zu bergen.

Unser UAV Operator klärte das Zielgebiet rund um die Absturzstelle auf und die Zug- und Gruppenführer erstellten einen Plan zur Rettung der Helicrew. Da das Zielgebiet sehr offen lag, mussten wir einen Umweg über die Hügel Richtung des Dorfes Karachinar nehmen, um dann in westliche Richtung auf die Absturzstelle vorzugehen. Hier hatten wir zumindest eine bessere Deckung durch Felsen und einen kleinen Höhenvorteil, der sich bezahlt machte.

Nach Sicherung der Absturzstelle galt eines der Crewmitglieder des Helikopters als vermisst. Die feindlichen Truppenbewegungen, sowie die Aufklärungsarbeit unseres UAV-Operators wiesen darauf hin, dass sich der vermisste Pilot in der nördlich gelegenen Ortschaft Zavarak befinden musste.

Als wir in das Dorf einrückten wurden wir schon erwartet und es entbrannten heftige Feuergefechte mit den Taliban. Unter Deckungsfeuer und überschlagenem Vorgehen rückten die eigenen Truppen im Dorf vor uns sicherten dabei Haus für Haus. In einem am Ende des Dorfes gelegenen Haus wurde der Pilot dann endlich gefunden. Jedoch mussten wir auch eigene Verluste beklagen, als Sprengfallen einen Trupp schwer Verwundeten. Nach medizinischer Versorgung des Piloten und der Kameraden rückten wir mittels Chinook wieder zurück in die Basis beim Flughafen Rasman. An dieser Stelle gedenken wir unseren gefallen Kameraden, die bei dem Absturz ihr Leben gelassen haben.

Wir sind gespannt ob es einen dritten Teil der “Liberation” Reihe gibt und wenn ja, wie es weitergehen wird. Die Mission war sehr stimmungsvoll und trotz mancher zwischenzeitlicher Längen, die sich bemerkbar machten, eine sehr solide Arbeit von [A]Odyssey, der auch schon die Idee zum ersten Teil hatte. An dieser Stelle möchten wir uns  nochmals für die Arbeit bei den Adlern [A]Odyssey und [A]Jörgn bedanken, die den Abend als Zeus/Cozeus und Missionsbauer ausgerichtet hatten.

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