Sa, 15.07., Falling Star TvTvT bei TTT mit Gruppe W und Kampfverband 13

Auswärts spielen ist immer ein Highlight. Heute durften wir einer Einladung der TTT folgen und uns als Independent zusammen mit dem Kampfverband 13 mit der Gruppe W (Blufor) und dem TTT (Opfor) messen.

Setup

Alle drei Teams hatten das Ziel, einen abgestürzten Satellit bei der Mine nördlich von Pyrgos zu bergen und 60min zu halten bzw. weitere 40min Daten zu extrahieren. Wir hatten dazu 2 LKW, einen SpZ sowie einen Huron zur Verfügung, der den Satellit mittels Slingloading hätte bergen können. Die zu erwartenden Feindfahrzeuge waren uns unbekannt, so dass wir den zugegeben recht naiven Plan fassten, auf die Panzerung unseres Huron zu vertrauen und eine LZ dicht am Ziel zu suchen. Anwesenheit von Feinden sollte aus dem Helikopter erkannt und eine alternative LZ angeflogen werden.

Ausführung

Aufgrund technischer Probleme der Zugführung verzögerte sich der Abflug, so dass wir später als geplant im Zielgebiet eintrafen. Beim Überflug noch keinen Gegner sehend wurden wir plötzlich aus dem Himmel geholt – wie sich herausstellte, besaß die NATO einen AH-6. Den unvermeidlichen Crash überlebten 2 Mann von 2 Squads, so dass die Independent Streitmacht unversehens zu einem kümmerlichen Häufchen geschrumpft war.

Verwirrtes Mid- und Endgame

Nach dem fatalen Crash verbarrikadierten wir uns in Dorida, südöstlich des Zielgebiets. Obwohl wir CSAT und NATO für einige Zeit das Schlachtfeld am Satellit überließen und uns defensiv verhielten wurde der SpZ vom AH-6 in einem Waldstück aufgeklärt und zerstört.

SpZ geht in Flammen auf

Nach Abzug des Helikopters aus unserer Nähe wagten wir den Vormarsch auf die Zielposition. Ohne Fahrzeuge war das Vorrücken quälend langsam. Trotzdem erwarteten wir jeden Meter Feindkontakt, der jedoch nie kam. Einzig Überreste heftiger Feuergefechte konnten wir schließlich am Zielpunkt auffinden. Es stellte sich heraus, dass selbst der Satellit nicht mehr an Ort und Stelle sondern verladen und abtransportiert war. Ohne Aufklärungsmöglichkeit aus der Luft, ohne Vorstellung der Lage der Gegnerbasen und mit einem aus zurückgelassenen leichten Fahrzeugen zusammengestellten wilden Fuhrpark versuchten wir noch den Feind ausfindig zu machen, mussten uns aber nach einigen Minuten der abgelaufenen Uhr geschlagen geben.

Mit dem initialen schmachvollen Absturz und bis zum Ende ohne Feuergefecht geht dieser Abend eher unrühmlich in die Adlerhistorie ein. Vielen Dank ans TTT für den technisch perfekten Abend und an KV13 fürs Mitleiden sowie Gruppe W fürs Mitmachen.