MO, 16.04.2018, COOP – OPERATION EAGLE CLAW

An diesem Montag fand die Operation Eagle Claw statt. Dies sollte der dritte Teil einer Missionsreihe auf der Map Prei Khmaoch Luong werden, wo das US-Militär auf den Vietcong trifft. Die Story verschlägt uns dabei wieder in den Dschungel und diesmal ist der Hauptauftrag, den beim vorletzten Mal verloren gegangenen Konvoi zu finden und Informationen zu dessen verschwinden zu sammeln.

Zur Verfügung standen den Truppen, trotz knapper Ressourcen, 2 Helikopter vom Typ UH-1H, 2 HMMWV MK 19 und 2 HMMWV M2. Benötigt wurde nur 1 Heli, der als Scout und Transporthelikopter fungieren sollte und sämtliche HMMWV. Die Fahrzeuge wurden zu einem Konvoi geformt und der Helikopter flog als Scoutheli, mitsamt der Führung, die Strecke bis zum letzten Kontakt ab. Nachdem die Position bei der Brücke im Norden gesichert war, sollte der Heli die Führung absetzen und weiter auf Standby bleiben. Leider machte uns an diesem Montag, an dieser Stelle, die Technik wieder einen Strich durch die Rechnung und die Mission musste, durch technische Probleme der Map, beendet werden.

Da die Zeit es noch leicht zugelassen hatte, wurde eine spontane Zeus-Mission gestartet, die als Ersatz zur eigentlich geplanten Mission schnell aufgezogen wurde.

Hier war der Auftrag, auf der Map Chernarus, in dem Dorf Mogilevka nach dem Rechten zu sehen. Nichts großartiges, aber immerhin ein Auftrag, der auch promt und rasch umgesetzt wurde. Gestartet wurde auf dem großen Flugfeld im Norden der Map und zur Verfügung standen ein paar Humvees mit MG.

Unterwegs traffen die Truppen auf keinerlei Wiederstand bis kurz vor dem eigentlichen Ziel. Hier wurden die Humvees unter gezielten Beschuss aus zwei Richtungen genommen und waren so gezwungen, ein Stück südlich von Novy Sobor in einer Scheune unterzuziehen. Die zahlreichen Ausfälle wurden in der Scheune wieder kampffähig gemacht, jedoch lies der Feind keine Verschnaufpause zu. Als die ersten Granaten eines Mörsers in der Nähe einschlugen, war den Soldaten klar: wir müssen unbedingt in Bewegung bleiben um kein Ziel zu bieten.

So begann die Flucht nach vorne und die Versorgung der verletzten Kameraden wurde unterwegs vorgenommen. Hauptsache keine Zielscheibe für den Feind abgeben.

Südwestlich von Kumyrna und Nördlich von Mogilevka wurde erneut Stellung bezogen. Was sich auch sofort wieder rächte, denn ein Truppenteil fuhr genau in eine der Mörsergranaten hinein und musste sich erst wieder komplett sammeln und die Wunden lecken. Der zweite Truppenteil bezog derweilen die andere Overwatchposition und musste sich dort einzelnen Schützen erwehren, die laufend durch den Wald aus Richtung Mogilevka kamen. Nachdem ein Fahrzeug durch den Mörser total ausgefallen war, sammelten sich alle Truppenteile mit den übrigen Fahrzeugen auf der Hauptstraße nördlich des Zielgebietes und überraschten den Feind mit einem Frontalangriff. Hierbei konnten die eigenen Truppen viel Schaden anrichten und sich am Rande der Stadt fest setzen um von dort aus weitere Angriffe gegen den Feind zu koordinieren. Nach heftigen Feuergefechten konnte die Stadt anschließend gesichert werden und es wurde beschlossen, in der Stadt zu verweilen, auf dass diese dem Feind nicht nochmals in die Hände fällt.

Alles in allem ein sehr durchwachsener Abend mit Höhen wie auch Tiefen. Bei der spontanen Ersatzmission war das allgemeine Feedback, dass es Aufgrund der Spontanität etwas hektischer und chaotischer zuging wie sonst üblich. Jedoch waren auch spannende Feuergefechte und schöne Momente, die den Abend doch gelungen machten, auf der anderen Seite ebenso vorhanden. Nichts desto trotz hoffen wir an dieser Stelle, die eigentliche Mission doch nochmals spielen zu können und bedanken uns bei den Mitspielern und natürlich dem Missionbauer [A]Salbei, dass er trotz der technischen Probleme noch eine so spontane Mission gezaubert hat.

Weiter Infos zum Spieltag findet ihr wie üblich in unserem Forum.