Mo, 19.03.2018, Hauptspieltag – COOP “Mashakil Jadida”

Der 3. Teil der Reihe führt uns wieder als kurdische Miliz in das Herzen von Takistan. Abdal, einer unserer Brüder, wurde von dem uns nicht sehr freundlich gesinnten Rashid-Clan gefangen genommen und es liegt jetzt an uns, ob wir ihn wieder sehen werden oder nicht.

Der Brief mit den Anweisungen war sehr eindeutig. “Wir sollten die Waffen zur Moschee bei Bastam bringen, damit wir Abdal wiederbekommen.”

Damit wurde uns keine Wahl gelassen und so beluden wir kurzerhand einen LKW mit Abdal’s Waffen aus seinem Lager in Falar. Einer unserer Männer sollte unbewaffnet in die Moschee kommen, um die Verhandlungen zu führen. Was die Köpfe hinter Rashid nicht wussten, er war nicht alleine. Der Rest seines Gefolges blieb in der näheren Umgebung und versuchte damit dem Bruder, der in die Höhle des Löwen ging, Mut zu machen.
In der Zeit der Verhandlungen passierte relativ wenig. Die Waffenkisten wurden ausgeladen und bei der Moschee abgegeben. Damit, so dachten wir, würden wir Abdal gleich mitnehmen können. Jedoch erhielten wir lediglich die Position, wo Abdal sich aufhalten sollte. Wir hatten also keine Wahl und mussten auf das Wort des Rashid-Clans vertrauen, dass die Positionsangaben die Richtigen waren.

Nachdem wir uns gesammelt hatten, begaben wir uns auf geradem Wege Richtung Norden zu dem Dorf ohne Namen, wo uns auf einer Karte die Position von Abdal eingezeichnet worden war. Es hieß er habe dort noch Leibwächter des Rashid-Clans, die uns jedoch unbehelligt lassen würden, sofern wir auch auf Gewalt verzichteten. Etwas argwöhnisch, da wir den Worten nicht trauten, gingen wir langsam auf das Gebäude zu. Warnschilder, dass hier Minen liegen sollten, waren neben den Wegen aufgestellt worden. Daher verzichteten wir auch im ersten Moment darauf, die danebenliegenden Häuser zu sichern, aus Angst vor Minen, die dort platziert sein könnten.

Am Haus angekommen, wurden wir schon von einem der Leibwächter erwartet. Unsere Brüder der Führungselite betraten das Haus und dann wurde die Luft plötzlich bleihaltig. Diese Situation war im ersten Moment so überraschend, dass sich ein wenig Chaos durch die eigenen Reihen zog. Die Brüder der Führung verletzt im Haus, Truppen außerhalb des Hauses die keine Information darüber besaßen was hier gerade ablief, zudem noch gemeldete Feindkräfte von Norden und Nordosten, machten die ganze Situation noch undurchsichtiger. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte und ein Bruder kurz die Führung übernehmen konnte, wurde es schnell wieder organisierter. Die, zum Glück nur leicht verletzten, Brüder wurden behandelt und gaben dann auch den Befehl zum Abrücken Richtung Falar ins Lager zurück. Leider musste die Truppe ohne Abdal ziehen, da dieser bei der Schießerei im Haus sein Leben gelassen hatte.

Auf dem Weg zurück musste Basam noch einmal durchquert werden. Kurz nach Basam wartete aber schon die nächste Überraschung. Ein gut angelegter Hinterhalt. Nun kamen wir wirklich ernsthaft in Bedrängnis. Viele Brüder wurden dabei verletzt. Wie durch ein Wunder konnten wir nach einem langem, heftigen von viel Blei erfüllten Gefecht den Feind zurück schlagen und uns um die Verletzten Brüder kümmern. Die Sanitäter, wahre Wunderheiler, konnten den Großteil des Trupps wieder soweit aufpäppeln, damit diese kampffähig waren.

Die noch nicht zerstörten Fahrzeuge wurden bemannt und die Weiterfahrt, Richtung Lager, angetreten. Auf der Straße kam uns einer unserer eigenen Gefolgsleute entgegen, der uns berichtete, dass nach der nächsten scharfen Kurve eine Straßenblockade errichtet wurde. Der Rashid-Clan hatte die ganze Zeit nur darauf spekuliert, dass wir aus der Situation niemals lebend rauskommen. Wir mussten daher durch Gottes Hand gesegnet sein, dass wir bisher keinerlei Tote zu beklagen hatten. Entschlossen ließ der Trupp die Fahrzeuge stehen und stellte sich dem Feind an der Straßensperre. Der Feind konnte dort schnell aufgerieben werden, da alle, ob verletzt oder nicht, zusammen arbeiteten und das gemeinsame Ziel verfolgten, es lebend nach Falar zu schaffen.

Dort angekommen, war auch der 3. Teil der Episode zu Ende und wurde mit dem Adlerüblichen Sitzkreis und der Nachbesprechung beendet. Als erstes möchten wir uns hier herzlich bei [A]Jörgn für die Idee und die Umsetzung bedanken. Ich selbst durfte dem Geschehen als Co-Zeus beiwohnen und die Eindrücke aus der Vogelperspektive festhalten. Das Feedback der Mission war sehr positiv. Überraschungen, das Fehlen von Funkgeräten (außer bei den Führungsteilen), kein Shacktac HUD und einige Dinge mehr führten manchmal zum Chaos unter den Spielern, was jedoch der Mission sogar noch mehr Atmosphäre und Tiefe verleihen konnte. Manche hätten sich jedoch auch mehr von der Storyline während der Mission gewünscht, die leider auf Grund der vielen Vorkommnisse erst bei der Nachbesprechung dann jeder mitbekommen konnte. Allerdings wurde schon nach der nächsten Mission gefragt und wie die Story weitergehen soll. Wir sind gespannt ob uns hier nicht bald ein 4. Teil in dieser Kampagne einen schönen Abend beschert. Ein großen Dank daher auch an alle Mitspieler, die diese Mission möglich gemacht haben.

Wie immer findet ihr weitere Eindrücke der Mission in unserem Forum.