Mo, 02.04.2018, Hauptspieltag – Coop: Operation Limping Rabbit

Wir schreiben das Jahr 1971. Der Vietnamkrieg ist in vollem Gange und die Regenzeit nähert sich langsam ihrem Ende. Währenddessen gehen den Soldaten der, in der Region Prei Khmaoch Luong gelegenen, ‘Firebase Rabbit’ langsam aber sicher die Vorräte aus. Für die Nahrungsversorgung muss schon seit Wochen auf lokale Alternativen zurückgegriffen werden, aber jetzt neigt sich auch die Munition dem Ende entgegen. Da dieser Zustand nicht haltbar ist muss dringend etwas unternommen und neue Vorräte herangeschafft werden.

Der Plan ist einfach: Die Aufklärung hat eine Luftabwehrstellung in einer Ruine westlich der Firebase ausgemacht, die Nachschubversorgung aus der Luft verhindert. Würde diese Stellung zerstört, könnte ein schneller Helikopter Nachschub einfliegen, bevor der Feind in der Lage ist, die Luftdeckung wiederherzustellen. So also rücken die Soldaten der Firebase am Nachmittag aus, um den Feind zu überraschen, die Luftabwehr zu zerstören und neue Vorräte für die Basis zu beschaffen.

Das Wetter ist gut, aber Ärger kündigt sich früh an. In einem Dorf am Waldrand gerät die Gruppe Marines in einen Hinterhalt des Feindes. Von der über einem Tal gegenüber gelegenen Bergseite beginnt der Feind die Marines zu beschießen. Auch wenn diese schnell und ohne Verluste wieder in die Deckung der nächsten Bäume vorrücken können, so steht doch der Feind zwischen den Marines und ihrem Missionsziel. So kommt es weinige Minuten später, an der einzigen Brücke unten im Tal, zum Showdown. Der Feind, als Verteidiger der Brücke in der taktisch deutlich überlegenen Position, schafft es zunächst mühelos, die Marines an der Brücke aufzuhalten und ihnen schwere Verluste zuzufügen. Als ein Fireteam der Marines allerdings durch das seichte Flussbett kletter und sowohl die Brücke so umläuft, als auch den Feind flankiert, wendet sich das Blatt schnell. Die Verteidiger der Brücke können ausgeschaltet und die dahinter gelegenen Farmen eingenommen werden.

Damit ist die erste große Hürde geschafft und der Weg zur Luftabwehrstellung kann fortgesetzt werden. Diese liegt auf einem Hügel in erhöhter Position, versteckt in einer alten Ruine aus der Kolonialzeit. Trotz des aus zwei Richtungen erfolgendes heftigen Angriffs, schafft es der Feind, die Ruine eine ganze Weile zu halten. Schlussendlich jedoch schaffen es die Marines den Compound zu stürmen und die Luftabwehr zu zerstören. Doch das Glück scheint heute nicht auf ihrer Seite. Der anrückende Nachschubhelikopter wird von einem im Wald versteckten MANPAD getroffen und stürzt einige hundert Meter vor der Ruine an der Quelle des Flusses im Tal ab.

Da eine Rückkehr ohne die Vorräte ein Scheitern der Mission bedeutet hätte und zudem die Chance bestand, dass die Besatzung des Helikopters den Absturz überlebt hat, begaben sie die Soldaten wieder ins Tal und suchten die Absturzstelle. Wie sich herausstellte, waren zwar alle Besatzungsmitglieder tot, allerdings hatte der Absturz mehrere Versorgungskisten über einer kleinen, nahegelegenen Halbinsel verstreut. Alle Kisten, die trotz des Einsetzens des Nacht, gefunden werden konnten, wurden in einen konfiszierten Lastwagen verladen und konnten so erfolgreich zur ‘Firebase Rabbit’ zurücktransportiert werden. Mission Accomplished.

Weitere Informationen zur Mission, sowie mehr Screenshots, finden sich wie immer in unserem Forum.

So, 01.04.2018, Funop, Adler Grand Prix von Altis

 

Was haben Rätsel, ein Mörser, ein Flugzeugträger und ein Klapprad gemeinsam? Vor allem jede Menge Spaß am vergangenen Sonntag. Aber erst der Reihe nach was die Adler alles machen mussten!

Pünktlich 20:00 Uhr, Paarweise auf die Slots verteilt und die Mission geladen. Soweit klingt alles nach einem normalen Spieltag. Jedoch ist es weder eine typische Coop-Mission, noch TvT, sondern der Adler Grand Prix von Altis. Und hier hieß es, lass dich Überraschen. Denn es wurde im Vorfeld so gut wie nichts verraten, außer nehmt viel Spaß mit und das es ein Rennen ist.

Im Spiel erwartete die Spieler eine Map, vollgepflastert mit Marker. Dann die kurze Erklärung: “Hier überall sind eure Aufgaben, viel Spaß.” Kleiner Aprilscherz am Rande, denn die Marker hatten keinerlei Relevanz fürs Rennen. Jetzt ging es für die Spieler aber endlich zum tatsächlichen Rennen, und von da an begann eine Schnitzeljagd von einer Station zur nächsten. Insgesamt gab es 13 Stationen zu bewältigen, die das gesamte Können der zweier Teams in Anspruch nahm.

Das komplette Rennen wieder zu geben, würde hier den Rahmen der News sprengen. Daher nur ein paar Eindrücke und ein paar Infos, was den die Spieler für Aufgaben gestellt bekamen:

Kisten suchen! Eigentlich nicht so schwer, wenn es nicht so viele davon geben würde. 2 Kisten der selben Art mussten es sein. Hier wurden Kistenstapel gehortet, geklaut, absichtlich versteckt um einen Vorteil gegenüber dem anderen Team zu haben, versucht den Spielleiter zu überzeugen, dass es zwei gleiche Kisten sind weil die Farbe identisch war usw. usw.. So sah der Auftakt der Funop aus. Jedoch wichtiger als alles andere, jeden einzelnen Spieler hatte das Rennfieber gepackt.

 

  • Es gab auch schöne Rätsel wie z.B. eine Buchstaben-Chiffre zu lösen mit einer zuvor durch zählen ermittelten Zahl, oder einen Morsecode zu entziffern um das nächste Ziel heraus zu finden.
  • Geschicklichkeit wurde abverlangt, wie Kartfahren. Nur statt des Karts mit einem Flugzeugschlepper. Und statt einer typischen Rennbahn, ein abgesteckter Kurs auf dem Flugzeugträger.
  • Genauigkeit und Teamwork war ein großes Thema. Wie z.B. beim Mörser schießen, oder Dinge, wie eine Batterie in einem großen Gebäude finden.
    Treffsicherheit in einem Schießparcour.

Ja das sind jetzt nur einige Dinge die den Adlern abverlangt wurden.

Die Zeit verflog leider nur allzu schnell, dass auch einige Stationen ausgelassen werden mussten, um die angesetzte Zeit für das Event nicht hoffnungslos zu überziehen. Es war aber nicht sehr schlimm, denn damit würde es schon Stoff für die nächste Funop geben. Was war den nun eigentlich das Ziel des ganzen? Der olympische Gedanke, dabei sein ist alles und dabei einfach Spaß haben. Und das hatten alle Teilnehmer auch.

 

An dieser Stelle gebührt ein Dank an die Hauptentwickler [A]Salbei und [A]Slant, die dabei viel Zeit und Mühe investiert hatten, um alles technisch möglich zu machen. Wir sind schon gespannt ob und in welcher Form wir wieder eine so tolle und lustige Mission erleben dürfen.

Weiter Infos und Eindrücke wie immer in unserem Forum.

PS: Sonst einfach einen der Teilnehmer anreden, gibt da sicherlich die eine oder andere Anekdote zu erzählen.

Mo, 26.03.2018, Hauptspieltag, TvT “Breaking Contact” mit KV13 und OPT

Wir hatten heute Besuch von OPT und KV13. Aufgeteilt in 2 gleichstarke Gruppen spielten wir zwei spannende Runden unseres TvT-Klassikers Breaking Contact. Wie immer versucht Opfor, mit ihrem Funkwagen für eine bestimmte Dauer Propaganda zu senden, während Blufor dies durch Einnahme des Funkwagens oder Ausschalten aller Opfor-Spieler zu verhindern versucht. Das Spielprinzip wird hier ausführlich erklärt.

In beiden Runden wurde eine Funkdauer von 22 Minuten und 2 Funkpositionen fest gelegt. Außerdem muss der Funkwagen eingenommen und nicht zerstört werden.

Die erste Runde dominierte Opfor von Beginn an und konnte das wichtigste Element von Blufor, den Helikopter, ausschalten. Des fliegenden Auges beraubt, musste Blufor warten, wo die nächste Sendeposition gewählt wird, um dann in einem schnellen Vorstoß den Überraschungseffekt zu nutzen. Leider ging diese Taktik nicht auf und in einer letzten Verzweiflungstat zerstörte Blufor den Funkwagen, was automatisch zum Sieg für Opfor führte.

 

Die zweite Runde war ebenso spannend wie die Erste. Opfor konnte Blufor am Airfield mit dem doppelten Lottchen täuschen und so mit dem Funkwagen nach erfolgreicher ersten Sendung Richtung Süden entkommen. Opfor fuhr jedoch direkt in eine der Blufor Einheiten und schaffte es nur knapp und mit großen Verlusten, sich eine andere günstige Position für die zweite Sendung zu suchen. Ein spannendes Ende fand diese Runde dann an einem der südlichen Häfen, wo es zum großen Showdown zwischen Opfor und Blufor kam. Opfor gewann diese Runde um ein paar Sekunden, da Blufor ganz knapp zu spät mit dem Einnehmen des Funkwagens angefangen hatte.

 

Vielen Dank den Organisatoren des Abends und allen Teilnehmern für zwei äußerst dynamische und spannende Runden Breaking Contact. Weiter Infos und Material sind wie immer in unserem Forum zu finden.

Fr, 23.03.2018, Nebenspieltag – Coop “Hearts & Minds”

Am Freitag hielt wieder, das Erste mal nach langer Zeit, der Spielmodus Hearts & Minds bei der Gruppe Adler Einzug.

Hier eine kurze Erklärung falls jemand Hearts & Minds nicht kennt:

Es handelt sich hierbei um eine komplett geskriptete Mission, die über mehrere Spieltage verteilt gespielt wird. Der Fortschritt des Spielers wird jedes Mal gespeichert und Ziel des Spiels ist es, sämtliche Hideouts des Gegners zu zerstören. Diese werden jedoch erst im Verlauf des Spieles angezeigt, nach Erhalt von Informationen. Dabei bleibt es den Spielern überlassen, wie diese Informationen erlangt werden. Entweder muss sich den Ruf bei der Zivilbevölkerung zu erhöhen – dies ist möglich durch Nebenmissionen – oder die Informationen können durch einfaches durch die Landschaft ziehen, Feinde töten und verhören erlangt werden. Die Nebenmissionen bieten genügend Abwechslung und werden beim Annehmen zufällig auf der Karte erstellt. Ausgerüstet wird in der eigenen Basis am Arsenal, wo immer der Ausgangspunkt jeglicher Aktivitäten ist.

Da die Mission bei der Gruppe Adler derzeit ständig aktiv ist, kann auch in kleineren oder größeren Gruppen jederzeit am Fortschritt gearbeitet werden. Darum nochmal ein Danke an [A]Salbei, der den Spielmodus wieder ins Leben zurück gerufen hat, der derzeit auch außerhalb der Haupt- und Nebenspieltage fleißig gedaddelt wird.

Eindrücke und weitere Informationen zum Nebenspieltag jeden Freitag wie immer in unserem Forum.

Mo, 19.03.2018, Hauptspieltag – COOP “Mashakil Jadida”

Der 3. Teil der Reihe führt uns wieder als kurdische Miliz in das Herzen von Takistan. Abdal, einer unserer Brüder, wurde von dem uns nicht sehr freundlich gesinnten Rashid-Clan gefangen genommen und es liegt jetzt an uns, ob wir ihn wieder sehen werden oder nicht.

Der Brief mit den Anweisungen war sehr eindeutig. “Wir sollten die Waffen zur Moschee bei Bastam bringen, damit wir Abdal wiederbekommen.”

Damit wurde uns keine Wahl gelassen und so beluden wir kurzerhand einen LKW mit Abdal’s Waffen aus seinem Lager in Falar. Einer unserer Männer sollte unbewaffnet in die Moschee kommen, um die Verhandlungen zu führen. Was die Köpfe hinter Rashid nicht wussten, er war nicht alleine. Der Rest seines Gefolges blieb in der näheren Umgebung und versuchte damit dem Bruder, der in die Höhle des Löwen ging, Mut zu machen.
In der Zeit der Verhandlungen passierte relativ wenig. Die Waffenkisten wurden ausgeladen und bei der Moschee abgegeben. Damit, so dachten wir, würden wir Abdal gleich mitnehmen können. Jedoch erhielten wir lediglich die Position, wo Abdal sich aufhalten sollte. Wir hatten also keine Wahl und mussten auf das Wort des Rashid-Clans vertrauen, dass die Positionsangaben die Richtigen waren.

Nachdem wir uns gesammelt hatten, begaben wir uns auf geradem Wege Richtung Norden zu dem Dorf ohne Namen, wo uns auf einer Karte die Position von Abdal eingezeichnet worden war. Es hieß er habe dort noch Leibwächter des Rashid-Clans, die uns jedoch unbehelligt lassen würden, sofern wir auch auf Gewalt verzichteten. Etwas argwöhnisch, da wir den Worten nicht trauten, gingen wir langsam auf das Gebäude zu. Warnschilder, dass hier Minen liegen sollten, waren neben den Wegen aufgestellt worden. Daher verzichteten wir auch im ersten Moment darauf, die danebenliegenden Häuser zu sichern, aus Angst vor Minen, die dort platziert sein könnten.

Am Haus angekommen, wurden wir schon von einem der Leibwächter erwartet. Unsere Brüder der Führungselite betraten das Haus und dann wurde die Luft plötzlich bleihaltig. Diese Situation war im ersten Moment so überraschend, dass sich ein wenig Chaos durch die eigenen Reihen zog. Die Brüder der Führung verletzt im Haus, Truppen außerhalb des Hauses die keine Information darüber besaßen was hier gerade ablief, zudem noch gemeldete Feindkräfte von Norden und Nordosten, machten die ganze Situation noch undurchsichtiger. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte und ein Bruder kurz die Führung übernehmen konnte, wurde es schnell wieder organisierter. Die, zum Glück nur leicht verletzten, Brüder wurden behandelt und gaben dann auch den Befehl zum Abrücken Richtung Falar ins Lager zurück. Leider musste die Truppe ohne Abdal ziehen, da dieser bei der Schießerei im Haus sein Leben gelassen hatte.

Auf dem Weg zurück musste Basam noch einmal durchquert werden. Kurz nach Basam wartete aber schon die nächste Überraschung. Ein gut angelegter Hinterhalt. Nun kamen wir wirklich ernsthaft in Bedrängnis. Viele Brüder wurden dabei verletzt. Wie durch ein Wunder konnten wir nach einem langem, heftigen von viel Blei erfüllten Gefecht den Feind zurück schlagen und uns um die Verletzten Brüder kümmern. Die Sanitäter, wahre Wunderheiler, konnten den Großteil des Trupps wieder soweit aufpäppeln, damit diese kampffähig waren.

Die noch nicht zerstörten Fahrzeuge wurden bemannt und die Weiterfahrt, Richtung Lager, angetreten. Auf der Straße kam uns einer unserer eigenen Gefolgsleute entgegen, der uns berichtete, dass nach der nächsten scharfen Kurve eine Straßenblockade errichtet wurde. Der Rashid-Clan hatte die ganze Zeit nur darauf spekuliert, dass wir aus der Situation niemals lebend rauskommen. Wir mussten daher durch Gottes Hand gesegnet sein, dass wir bisher keinerlei Tote zu beklagen hatten. Entschlossen ließ der Trupp die Fahrzeuge stehen und stellte sich dem Feind an der Straßensperre. Der Feind konnte dort schnell aufgerieben werden, da alle, ob verletzt oder nicht, zusammen arbeiteten und das gemeinsame Ziel verfolgten, es lebend nach Falar zu schaffen.

Dort angekommen, war auch der 3. Teil der Episode zu Ende und wurde mit dem Adlerüblichen Sitzkreis und der Nachbesprechung beendet. Als erstes möchten wir uns hier herzlich bei [A]Jörgn für die Idee und die Umsetzung bedanken. Ich selbst durfte dem Geschehen als Co-Zeus beiwohnen und die Eindrücke aus der Vogelperspektive festhalten. Das Feedback der Mission war sehr positiv. Überraschungen, das Fehlen von Funkgeräten (außer bei den Führungsteilen), kein Shacktac HUD und einige Dinge mehr führten manchmal zum Chaos unter den Spielern, was jedoch der Mission sogar noch mehr Atmosphäre und Tiefe verleihen konnte. Manche hätten sich jedoch auch mehr von der Storyline während der Mission gewünscht, die leider auf Grund der vielen Vorkommnisse erst bei der Nachbesprechung dann jeder mitbekommen konnte. Allerdings wurde schon nach der nächsten Mission gefragt und wie die Story weitergehen soll. Wir sind gespannt ob uns hier nicht bald ein 4. Teil in dieser Kampagne einen schönen Abend beschert. Ein großen Dank daher auch an alle Mitspieler, die diese Mission möglich gemacht haben.

Wie immer findet ihr weitere Eindrücke der Mission in unserem Forum.