Mi, 25.04.2018, Übung – Panzerausbildung

Diesen Mittwoch stand bei der Gruppe Adler alles im Zeichen der Ausbildung. Panzerfahren kann jeder, schießen auch und auch eine Einheit kommandieren ist jetzt auch keine große Kunst, wenn ein Spieler schon Führungspositionen inne hatte.

Jedoch es richtig zu machen, da hängt viel mehr dran. Daher haben sich die Adler in einer lauschigen Gruppe zusammen gefunden, um vor allem nicht nur Praxisnah zu trainieren, sondern auch Wissenswertes für das gute Zusammenspiel zu erfahren und zu erlernen.

Und wie manche feststellen mussten, die keine Veteranen auf dem Gebiet sind, Bedarf es bei manchen Dingen einfach Übung. Angefangen von den Munitionsarten, welche am Besten für welche Ziele sind, bis hin zur richtigen Bewegung im Feld als Zug, war es vor allem die praxisorientierte Übung, die bei den Adlern anklang fand. Nicht nur stupider, trockener Stoff, sondern es auch aus zu probieren, Fehler machen zu können und lernen es dann richtig um zu setzen. Dazwischen wurden die Plätze getauscht und das ganze dann wieder von vorne, damit jeder die Chance hatte, die einzelnen Rollen kennen zu lernen.

Vor allem mussten Zugskommandanten fest stellen, dass es Übung benötigt, seine eigene Einheit und noch weitere Einheiten koordiniert durchs Feld zu führen, um das Maximum an Kampfkraft heraus zu holen.

Die komplette Übung an sich dauerte dann doch 2 Stunden und es wurde nach Wiederholung gerufen, da es nicht nur Spaß machte, solche Ungetüme über die Felder zu jagen, sondern auch noch für das Zusammenspiel beiträgt.

An dieser Stelle, ein großes Danke für das Ausrichten der Übung an [A]Ainer und wir hoffen noch weitere spannende Themen zu Panzern und anderen Dingen, durch weitere Übungen präsentiert zu bekommen.

Infos und Material zum Abend findet ihr, wie immer, in unserem Forum.

Mo, 23.04.2018, TvT-Breaking Contakt mit Gästen

Die Adler hatten heute Besuch von der Brigade 13. Gespielt wurde der allseits beliebte TvT-Klassiker Breaking Contact. Wie immer versucht Opfor, mit ihrem Funkwagen für eine bestimmte Dauer Propaganda zu senden, während Blufor dies durch Einnahme des Funkwagens oder Ausschalten aller Opfor-Spieler zu verhindern versucht. Das Spielprinzip wird hier ausführlich erklärt.

Leider konnte heute erst ein wenig später wie geplant gestartet werden, da kleinere technische Probleme einiger Mitspieler, zu Verzögerungen führten. Dies tat jedoch, trotz des verspäteten Starts, dem Spielspaß keinen Abbruch und wir begannen gleichmäßig aufgeteilt die erste Runde.

Nach anfänglich schnellem Start Seitens Blufor, die ausschwärmten und versuchten Sichtkontakt zu Opforeinheiten zu gewinnen, plante Opfor sehr sorgfältig und verlegte von der Startposition nochmals Richtung Westen zum Flugfeld nördlich von Abdera. Opfor funkte dort ca. 2 Minuten und unterbrach dann den Kontakt sofort wieder. Da Blufor doch recht weit östlich der Opfor Einheiten mit der Suche begonnen hatte, musste diese erst die verlorene Strecke wieder gut machen. Dafür splittete sich Blufor in 3 Einheiten um ein möglichst großes Gebiet abfahren zu können. Am Airfield im Norden angekommen wurde lediglich eine leere Lagerhalle vor gefunden. Was Blufor nicht wusste, Opfor machte sich zu einem Hinterhalt südlich des Airfields bei Agios, bereit. Ein Teil der Blufor Einheiten, darunter auch der Führungsstab, fuhr dort direkt in die gut aufgestellten Opfor Einheiten und wurden dort restlos aufgerieben. Da der Kontakt zur Führung nun unterbrochen war, machten sich die anderen Blufor Einheiten Richtung Süden auf, da sich dort der Feind vermutlich eingegraben hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde, außer den 2 Minuten am Beginn, keine weitere Funkposition von Opfor eingenommen. Mehr durch Glück stolperte beim vordringen von Blufor, eine der beiden Fahrzeuge auf die Position des Funktrucks, ein Stück nördlich von Kora. Die restlichen Einheiten von Opfor reagierten jedoch zu langsam und Blufor schaffte es die wenigen dort stationierten Einheiten zu überrumpeln und entschied somit die Runde für sich.

Die zweite Runde wurde ebenso wie die erste auf der Insel Altis gespielt. Die Startaufstellungen waren diesmal im östlichen Teil der Insel. Opfor startete in dieser Runde auf der Hauptstraße südlich von Sofia und Blufor nähe Molos im Norden. Opfor ließ sich wiederum Zeit mit dem verlegen der Einheiten. Der Funktruck wurde positioniert, bevor jedoch die letzten Einheiten auf Position waren, fuhr eine der Blufor Einheiten direkt in Opfor hinein. Nach anfänglichen Verlusten, schaffte es Blufor sich sehr gut bedeckt zu halten und durch Ablenkungsfeuer, Einheiten näher an den Gegenspieler heran zu schieben. Die Entscheidung wurde durch einen guten Treffer am SPZ von Opfor, durch einen AT-Schützen von Blufor herbeigeführt, der das Fahrzeug und 8 Opfor-Spieler das Leben kostete. Als letztes übrig blieb der Funkwagen und 1 Spieler auf Seite von Opfor und konnte gegen die erdrückende Übermacht Seitens Blufor, nichts mehr ausrichten. Somit wurde auch diese Runde von Blufor entschieden, durch ausschalten aller gegnerischen Einheiten.

Es waren zwei schöne Runden des TvT-Klassikers Breaking Contact und wir bedanken uns bei allen Mitspielern, die heute so zahlreich erschienen sind. Schade, dass durch die Technik nur wenige unserer Gäste mitspielen konnten und hoffen, dass es beim nächsten mal besser klappen wird. Auch ein großes Danke an [A]DerZade, der den gelungenen Abend organisiert hatte.

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MO, 16.04.2018, COOP – OPERATION EAGLE CLAW

An diesem Montag fand die Operation Eagle Claw statt. Dies sollte der dritte Teil einer Missionsreihe auf der Map Prei Khmaoch Luong werden, wo das US-Militär auf den Vietcong trifft. Die Story verschlägt uns dabei wieder in den Dschungel und diesmal ist der Hauptauftrag, den beim vorletzten Mal verloren gegangenen Konvoi zu finden und Informationen zu dessen verschwinden zu sammeln.

Zur Verfügung standen den Truppen, trotz knapper Ressourcen, 2 Helikopter vom Typ UH-1H, 2 HMMWV MK 19 und 2 HMMWV M2. Benötigt wurde nur 1 Heli, der als Scout und Transporthelikopter fungieren sollte und sämtliche HMMWV. Die Fahrzeuge wurden zu einem Konvoi geformt und der Helikopter flog als Scoutheli, mitsamt der Führung, die Strecke bis zum letzten Kontakt ab. Nachdem die Position bei der Brücke im Norden gesichert war, sollte der Heli die Führung absetzen und weiter auf Standby bleiben. Leider machte uns an diesem Montag, an dieser Stelle, die Technik wieder einen Strich durch die Rechnung und die Mission musste, durch technische Probleme der Map, beendet werden.

Da die Zeit es noch leicht zugelassen hatte, wurde eine spontane Zeus-Mission gestartet, die als Ersatz zur eigentlich geplanten Mission schnell aufgezogen wurde.

Hier war der Auftrag, auf der Map Chernarus, in dem Dorf Mogilevka nach dem Rechten zu sehen. Nichts großartiges, aber immerhin ein Auftrag, der auch promt und rasch umgesetzt wurde. Gestartet wurde auf dem großen Flugfeld im Norden der Map und zur Verfügung standen ein paar Humvees mit MG.

Unterwegs traffen die Truppen auf keinerlei Wiederstand bis kurz vor dem eigentlichen Ziel. Hier wurden die Humvees unter gezielten Beschuss aus zwei Richtungen genommen und waren so gezwungen, ein Stück südlich von Novy Sobor in einer Scheune unterzuziehen. Die zahlreichen Ausfälle wurden in der Scheune wieder kampffähig gemacht, jedoch lies der Feind keine Verschnaufpause zu. Als die ersten Granaten eines Mörsers in der Nähe einschlugen, war den Soldaten klar: wir müssen unbedingt in Bewegung bleiben um kein Ziel zu bieten.

So begann die Flucht nach vorne und die Versorgung der verletzten Kameraden wurde unterwegs vorgenommen. Hauptsache keine Zielscheibe für den Feind abgeben.

Südwestlich von Kumyrna und Nördlich von Mogilevka wurde erneut Stellung bezogen. Was sich auch sofort wieder rächte, denn ein Truppenteil fuhr genau in eine der Mörsergranaten hinein und musste sich erst wieder komplett sammeln und die Wunden lecken. Der zweite Truppenteil bezog derweilen die andere Overwatchposition und musste sich dort einzelnen Schützen erwehren, die laufend durch den Wald aus Richtung Mogilevka kamen. Nachdem ein Fahrzeug durch den Mörser total ausgefallen war, sammelten sich alle Truppenteile mit den übrigen Fahrzeugen auf der Hauptstraße nördlich des Zielgebietes und überraschten den Feind mit einem Frontalangriff. Hierbei konnten die eigenen Truppen viel Schaden anrichten und sich am Rande der Stadt fest setzen um von dort aus weitere Angriffe gegen den Feind zu koordinieren. Nach heftigen Feuergefechten konnte die Stadt anschließend gesichert werden und es wurde beschlossen, in der Stadt zu verweilen, auf dass diese dem Feind nicht nochmals in die Hände fällt.

Alles in allem ein sehr durchwachsener Abend mit Höhen wie auch Tiefen. Bei der spontanen Ersatzmission war das allgemeine Feedback, dass es Aufgrund der Spontanität etwas hektischer und chaotischer zuging wie sonst üblich. Jedoch waren auch spannende Feuergefechte und schöne Momente, die den Abend doch gelungen machten, auf der anderen Seite ebenso vorhanden. Nichts desto trotz hoffen wir an dieser Stelle, die eigentliche Mission doch nochmals spielen zu können und bedanken uns bei den Mitspielern und natürlich dem Missionbauer [A]Salbei, dass er trotz der technischen Probleme noch eine so spontane Mission gezaubert hat.

Weiter Infos zum Spieltag findet ihr wie üblich in unserem Forum.

MO, 09.04.2018, TvT-Endgame Ghost Hotel

Gespielt wurde die Adler-Edition von ‚Endgame‘ auf der Insel Altis. Das beliebte BI-Szenario vereinigt Coop- und TvT-Elemente in sich und wurde von [A]McDiod vor allem durch Änderungen im Respawn-System dahingehend überarbeitet, den Coop-Anteil zu stärken und den Spielfokus taktischer auszurichten.

Das Endgame-Szenario besteht aus drei Phasen:
I) eigene FOB einnehmen,
II) als erste Fraktion genügend Datensätze in von KI-Truppen verteidigten Basen einsammeln und
III) diese schließlich unter Zeitdruck an einem zuvor unbekannten Punkt der Karte hochladen, wobei das gegnerische Team dies zu verhindern und selbst den Upload durchzuführen versucht.

An diesem Montag spielten BLUFOR als Deutsche Fraktion, OPFOR als Russische Fraktion und die KI übernahm die Rolle der Griechischen Fraktion.

Den ersten Teil, das Einnehmen der FOB, konnten beide Spielerparteien sehr schnell für sich und ohne große Verluste entscheiden. Die zweite Phase wurde dann schon spannender, da jederzeit mit Kontakt des gegnerischen Teams zu rechnen war. Jedoch kamen sich die Teams nicht in die Quere und OPFOR konnte die zweite Phase für sich entscheiden und die 3 Intels einsammeln, die benötigt werden, um Phase III einzuleiten. Jetzt ging es darum diese an einem Punkt hochzuladen, den beide Parteien sehen konnten. BLUFOR war hier etwas schneller, konnte sich beim Uploadpunkt einigeln und wartete nun darauf, wie OPFOR weiter vorging.

Bevor es jedoch zum großen Showdown zwischen den Fraktionen kommen konnte, machte ein technischer Fehler dem Spiel ein abruptes Ende. Im Rechenzentrum Frankfurt am Main führte ein Stromausfall zu einem großflächigen Internetausfall, von dem auch viele Spieler der Gruppe Adler betroffen waren und daher über die Hälfte der Spieler, sowie der Server selbst, die Verbindung verloren. Daher wurde das Spiel nach der Hälfte der Zeit unterbrochen.

Aus der Nachbesprechung heraus wurde dennoch ein positives Fazit gezogen und der Spielmodus an einen anderen Tag verschoben. An dieser Stelle möchten wir uns bei [A]Salbei bedanken, der den Montag für uns ausgerichtet hatte und leider durch höhere Gewalt ein so abruptes Ende fand.

Weitere Infos zum Spieltag findet ihr wie immer in unserem Forum.

Mo, 02.04.2018, Hauptspieltag – Coop: Operation Limping Rabbit

Wir schreiben das Jahr 1971. Der Vietnamkrieg ist in vollem Gange und die Regenzeit nähert sich langsam ihrem Ende. Währenddessen gehen den Soldaten der, in der Region Prei Khmaoch Luong gelegenen, ‘Firebase Rabbit’ langsam aber sicher die Vorräte aus. Für die Nahrungsversorgung muss schon seit Wochen auf lokale Alternativen zurückgegriffen werden, aber jetzt neigt sich auch die Munition dem Ende entgegen. Da dieser Zustand nicht haltbar ist muss dringend etwas unternommen und neue Vorräte herangeschafft werden.

Der Plan ist einfach: Die Aufklärung hat eine Luftabwehrstellung in einer Ruine westlich der Firebase ausgemacht, die Nachschubversorgung aus der Luft verhindert. Würde diese Stellung zerstört, könnte ein schneller Helikopter Nachschub einfliegen, bevor der Feind in der Lage ist, die Luftdeckung wiederherzustellen. So also rücken die Soldaten der Firebase am Nachmittag aus, um den Feind zu überraschen, die Luftabwehr zu zerstören und neue Vorräte für die Basis zu beschaffen.

Das Wetter ist gut, aber Ärger kündigt sich früh an. In einem Dorf am Waldrand gerät die Gruppe Marines in einen Hinterhalt des Feindes. Von der über einem Tal gegenüber gelegenen Bergseite beginnt der Feind die Marines zu beschießen. Auch wenn diese schnell und ohne Verluste wieder in die Deckung der nächsten Bäume vorrücken können, so steht doch der Feind zwischen den Marines und ihrem Missionsziel. So kommt es weinige Minuten später, an der einzigen Brücke unten im Tal, zum Showdown. Der Feind, als Verteidiger der Brücke in der taktisch deutlich überlegenen Position, schafft es zunächst mühelos, die Marines an der Brücke aufzuhalten und ihnen schwere Verluste zuzufügen. Als ein Fireteam der Marines allerdings durch das seichte Flussbett kletter und sowohl die Brücke so umläuft, als auch den Feind flankiert, wendet sich das Blatt schnell. Die Verteidiger der Brücke können ausgeschaltet und die dahinter gelegenen Farmen eingenommen werden.

Damit ist die erste große Hürde geschafft und der Weg zur Luftabwehrstellung kann fortgesetzt werden. Diese liegt auf einem Hügel in erhöhter Position, versteckt in einer alten Ruine aus der Kolonialzeit. Trotz des aus zwei Richtungen erfolgendes heftigen Angriffs, schafft es der Feind, die Ruine eine ganze Weile zu halten. Schlussendlich jedoch schaffen es die Marines den Compound zu stürmen und die Luftabwehr zu zerstören. Doch das Glück scheint heute nicht auf ihrer Seite. Der anrückende Nachschubhelikopter wird von einem im Wald versteckten MANPAD getroffen und stürzt einige hundert Meter vor der Ruine an der Quelle des Flusses im Tal ab.

Da eine Rückkehr ohne die Vorräte ein Scheitern der Mission bedeutet hätte und zudem die Chance bestand, dass die Besatzung des Helikopters den Absturz überlebt hat, begaben sie die Soldaten wieder ins Tal und suchten die Absturzstelle. Wie sich herausstellte, waren zwar alle Besatzungsmitglieder tot, allerdings hatte der Absturz mehrere Versorgungskisten über einer kleinen, nahegelegenen Halbinsel verstreut. Alle Kisten, die trotz des Einsetzens des Nacht, gefunden werden konnten, wurden in einen konfiszierten Lastwagen verladen und konnten so erfolgreich zur ‘Firebase Rabbit’ zurücktransportiert werden. Mission Accomplished.

Weitere Informationen zur Mission, sowie mehr Screenshots, finden sich wie immer in unserem Forum.