Fr, 16.03.2018, Nebenspieltag – COOP “Somalia Hostage”

Eine Insel, Piraten, eine Geisel und ein schlagkräftiges KSK Team. So sah das spannende Setting für die vergangene Freitagsmission aus. Der Auftrag lautete: Kommunikation lahm legen und Infos vom Informanten einholen um anschließend die Geisel zu befreien.

Um 5:30 Startete das 12 Mann starke KSK-Team, bestehend aus einer Gruppe mit 2 Teams und einem Aufklärungselement, in Richtung der Insel Porto vor der somalischen Küste. Pünktlich nach Plan landete der Trupp im westlichen Teil der Insel an. Nach einem kurzem Check der Lage machte sich das Aufklärungsteam Richtung Punkt India auf, der direkt in Porto lag. Der Auftrag lautete zuerst zu beobachten und Truppenbewegungen aufklären. Die 2 restlichen KSK-Trupps und Führung brachen derweil in Richtung Sendestation auf, um die Kommunikation der Piraten nach außen zu stören. Der Sendemast konnte leicht durch unseren Spezialisten sabotiert werden. Feindkräfte waren hier keine vor Ort und schliefen vermutlich noch oder befanden sich hauptsächlich im Osten der Insel.

Somit mussten jetzt die für uns hinterlegten Informationen beschafft und die Geisel ausfindig gemacht werden. Laut dem Informanten sind diese in einem Haus am Rande des kleinen Ortes Porto hinterlegt. Die Aufklärung meldete, dass Porto sehr ruhig war und keinerlei Bewegung zu erkennen sei. Die 2 Trupps flossen im nordwestlichen Teil der Stadt ein und das Haus konnte ohne Komplikationen erreicht werden.

6:45 Uhr, der Muezzin der kleinen im Ort befindlichen Moschee rief zum Morgengebet und die ersten Feinde wurden im östlichen Teil der Insel auf Patrouille gesichtet. Das Team rückte so rasch es konnte mit den gesicherten Informationen wieder Richtung Norden und folgte dem schon vorgerückten Aufklärungsteam in den östlichen Teil der Insel. Im Süden von Largo, einem kleinen Hafendorf, ist ein gut befestigtes Haus gesichtet worden, dass auf den veralteten Karten nicht eingezeichnet war. Hier musste garantiert die Geisel zu finden sein.

Der Aufklärungstrupp wurde als Sicherung im Außenbereich belassen um eventuell nahende Feindkräfte frühzeitig erkennen zu können während die restliche Gruppe die Geisel befreien sollte. Das Haus war rasch gesichert, da es nur wenige Wachen in dem Gebäude gab. Jedoch wurde der kleine Schusswechsel über die halbe Insel gehört und so rückten aus allen Richtungen Feindkräfte an. Wir mussten also im Gebäude ausharren, bis uns ein Helikopter der US-Marines abholen konnte.

Nachdem jetzt auch noch das Aufklärungsteam unter Beschuss geriet, erging der Befehl sich im Gebäude einzuigeln, da dies der am leichtesten zu verteidigende Punkt auf der ganzen Insel war. Die Kameraden rückten daher ebenso in das Haus ein und unterstützten vom Dach aus die anderen Truppenteile. Durch den andauernden Beschuss hielt jedoch die Substanz des Hauses nicht sehr lange und die ersten Mauern krachten in sich zusammen. Die Verteidigung wurde daher schwieriger, aber noch nicht unmöglich. Als jedoch dann das Haus unter den vielen schweren Granattreffern über unseren Köpfen zusammenbrach, dachten wir nicht mehr daran, hier Lebend raus zu kommen. Wie durch ein Wunder überlebten alle den Einsturz, jedoch gab es eine Vielzahl an Verletzten und einige waren noch unter den Trümmern verschüttet. Die Teile der Truppe, die nur mit leichten Kratzern und einen riesen Schreck davon gekommen waren, bargen die verletzten Kameraden und versuchten unter noch immer heftigen Beschuss liegend, Lagos zu erreichen. Selbst die noch immer bewusstlose Geisel kam mit zum Glück nur ein paar Blessuren davon.

Der Heli kam keine Minute zu früh, denn durch die zahlreichen Verwundeten ging das Sanitätsmaterial zur Neige und es musste schon mit Stofffetzen gearbeitet werden, da keinerlei Bandagen oder steriles Wundmaterial mehr zur Verfügung stand. Der Landeplatz wurde gesichert, die verletzten Kameraden und die bewusstlose Geisel wurden in den Heli verbracht und wir verließen Porto alle, wie durch ein Wunder, lebend.

Die Mission war ein voller Erfolg. Die Idee hierzu kam von [A]Simmax, der uns an diesem Abend auch als Zeus begleitete und hier eine wundervolle Stimmung von der ersten Minute an geschaffen hatte. Trotz kleinerer technischen Schwierigkeiten hatten alle Teilnehmer viel Spaß an dieser Mission. Daher auch an dieser Stelle der Dank an alle Mitspieler und den Macher/Zeus für einen gelungenen Abend. Wir sind gespannt was wir als nächstes erleben dürfen.

Wie immer findet ihr weitere Informationen und Bild- und Tonmaterial in unserem Forum.

Mo, 12.03.18, Hauptspieltag – TvT Rattrap

Diesen Montag wurde, bereits zum zweiten Male in der jüngeren Vergangenheit, der ehemals legendäre TvT Modus “Rattrap” von [A]Nomisum wieder zu neuem Leben erweckt. Der ausgeklügelte TvT Modus handelt davon, wie ein verunglückter Blufor Pilot nach einem nächtlichen Helikopterabsturz wieder zu sich kommt und nun allein, unbewaffnet und mit keiner Ausrüstung außer seiner Taschenlampe und ein paar Flares Hilfe finden muss, bevor er an seinen ständig blutenden Wunden stirbt. Bevorzugterweise natürlich ohne vom Feind gefangen genommen zu werden. Aufgabe beider Fraktionen ist es, den Piloten zu finden, seine Wunden zu versorgen und dann ein Propagandavideo an einem von zwei vorgegebenen Punkten zu drehen. Durch die unterschiedliche Startposition und Ausstattung entsteht eine leichte Asymmetrie zwischen den Fraktionen. Opfor startet näher an der Absturzstelle und verfügt über Boote, die sich beim Überqueren des großen, die Karte spaltenden Flusses, als außerordentlich nützlich erweisen. Blufor hat im Ausgleich einen Helikopter vom Typ UH-1Y zur Verfügung, der zwar zum Truppentransport und bedingt zur Aufklärung eingesetzt werden kann, aber im Wirkungsbereich der feindlichen Flugabwehr, in dem sich der größte Teil des Szenarios abspielt, nur sehr bedingt nützlich ist. Um die Wunden des Piloten zu versorgen stehen beiden Seiten spezielle Sanitätsfahrzeuge zur Verfügung.

In den beidem am Montag gespielten Runden gelang zwar beide Male Blufor der Sieg, allerdings nicht ohne einige knappe Rettungen. So gelang es Opfor zwar in der ersten Runde den Piloten niederzuschießen, als Blufor gerade mit der Videoaufnahme beschäftigt war, wie durch ein Wunder überlebte er aber und die Aufnahme konnte schnell beendet werden. In der zweiten Runde entkam der Helikopter, der den Piloten evakuierte, nur um Sekunden dem Kugelhagel eines Opfor Angriffstrupps.

Die Mission wird ständig weiterentwickelt und wird uns sicherlich noch einige spannende Abende beschweren.
Vielen Dank an [A]Nomisum für das Ausrichten des Spieltag und das Wiederbeleben einer Legende.

Weitere Infos zum Spieltag mit zusätzlichen Videos sowie ausführlicheren Informationen zur Mission finden sich wie immer in unserem Forum.

Fr, 09.03.2018, Nebenspieltag – COOP “Foxtrott-Eight”

Mission “Foxtrott-Nine”: Gescheitert und Totalausfall. Nun heißt es für “Foxtrott-Eight”: Wo andere scheitern erreichen wir unser Ziel.

Die zweite Mission der Reihe führte uns wieder in den Vietnam (Map “Prei Khmaoch Luong”) um unsere Kameraden mit Nachschubgütern zu versorgen. Der Weg führt uns durch das unwegsamste Gelände im dichten Dschungel. Straßen durch den Regen verschlammt und teilweise Nebel, dass man kaum die Hand vor Augen sieht. Dazu noch die Gefahr in jeder Kurve in einen Hinterhalt zu geraten oder gut getarnte Minen zu überfahren. Das war die Ausgangssituation für die tapferen Jungs, die diese Mission bestritten.

Die ersten Kilometer verliefen soweit recht gut. Kleinere Hinterhalte konnten durch die bewaffneten Humvees zurück gehalten werden, um mit den 3 LKW’s Typ Hemtt durchzubrechen. Nach knapp zwei Kilometern rutschte eines der Fahrzeuge durch den schlammigen Boden in einer engen Kurve in den Graben, wo aus eigener Kraft kein Entkommen möglich war. Da in der Nähe operierende Einheiten per Zufall einen Bergepanzer in ihrer Einheit hatten, konnte dieses kleine Malheur schnell behoben werden und die Fahrt ging weiter. Unser Führungsfahrzeug leistete gute Aufklärungsarbeit und konnte 2 Sprengfallen frühzeitig erkennen und somit schlimmeres verhindern. Beide wurden entschärft und der Konvoi hatte dadurch nur unmerklich an Zeit verloren.

An der einzigen Brücke im Norden war der Funkkontakt zum vorangegangenen Konvoi vor einigen Wochen abgebrochen und der Verbleib der Mannschaft, bis dato, unbekannt. Kampfspuren zeugten davon, was den Kameraden damals passiert ist und einige Leichen wurden bei der Aufklärung durch das Führungsfahrzeug entdeckt und deren Dogtag’s eingesammelt, um den Hinterbliebenen die Ungewissheit über den Verbleib ihrer Liebsten zu ersparen. Die Stelle konnte ohne große Schwierigkeiten überwunden werden und unser erster Anlaufpunkt lag in unmittelbarer Nähe. Leider trennte uns noch eines der steilsten Stücke in diesem Gebiet von unserem ersten Ziel. Der durch den Dauerregen seit Tagen aufgeweichte Boden machte den LKW’s, mit der schweren Ladung, die Fahrt zur Qual. Im Schritttempo ging es Zentimeter für Zentimeter den Berg hoch.

Die Situation wurde nicht einfacher, da aus dem nahen Dorf immer wieder Feindkräfte versuchten die Weiterfahrt endgültig zu stoppen und dadurch den Konvoi unter extremen Druck setzten. Nach einem heftigen Feuergefecht war die Nachschublieferung an Ort und Stelle durch Verwundete aufgehalten. Unter den zahlreichen leicht verletzten Kameraden war zum Glück nur ein Totalausfall zu beklagen, den der Gefechtssanitäter, mangels Material, nur gerade noch so am Leben erhalten konnte. Es wurde daher entschieden, dass einer der abzuliefernden Hemtt im Geleit eines Humvee mit dem schwer Verwundeten bis zum ersten der 3 Zielpunkte vorfährt und dann sofort wieder zurück zu den wartenden Truppenteilen verlegt. Zurück blieben eine Sicherungsmannschaft mit dem zweiten Humvee. Ein riskanter Plan, da der Trupp schon fast zu klein für die Anzahl der Fahrzeuge war und jetzt sogar noch geteilt und dadurch weiter geschwächt wurde.

Die Vietnamesen erkannten ihre Chance und griffen in der Zwischenzeit das Sicherungsteam an. Zum Glück kam es nur zu kleineren Verletzungen und wie durch ein Wunder konnte der Feind aufgehalten werden. Nachdem der Munitionstruck abgeliefert war, der Sani mit seinen goldenen Händen den schwer Verwundeten soweit, mit dem aus dem kleinen Außenposten beschafften Sanitätsmaterial, wieder zusammengeflickt hatte, dass dieser eine Waffe bedienen konnte, kam auch der Konvoi wieder ins Rollen. Die folgende Strecke ließ nun höhere Geschwindigkeiten zu und wir brachen durch mehrere kleinere Hinterhalte durch und erreichten somit den zweiten Außenposten, wo dringend die im Konvoi transportierten Ersatzteile benötigt wurden. Einer der Offiziere vor Ort bedankte sich für die Lieferung und wir verlegten weiter, in Richtung unseres vorläufigen Endpunkts.

Es wäre alles erfolgreich gelaufen. Jedoch wurde der letzte Hemtt, mit dem im letzten Außenposten so dringend benötigten Treibstoff, durch Beschuss oder eine Mine so stark beschädigt, dass er sich kurz nach Verlassen des vorletzten Außenpostens in seine Bestandteile auflöste. Mit den verbliebenen 2 Humvee’s war unser Endziel schnell erreicht und die Mission daher nur teilweise Erfolgreich.

Ein Truck Totalausfall, zwei beschädigte und durchsiebte Humvee’s, sechs leicht Verletzte, ein schwer Verwundeter und zwei Tote. Und dann noch die neun gefundenen Kameraden vom anderen Logistiktrupp, die den ersten Konvoi an ihr Ziel bringen wollten. Erfolg hat viele Gesichter…

An dieser Stelle wie immer ein großes Danke an den Missionsbauer und Zeus [A]Salbei, der den Abend für uns eingerichtet hatte. Bei der Nachbesprechung wurde die Mission zweierlei beurteilt und positive, wie auch negative, Kritik geäußert. Daher sind wir gespannt, ob es einen dritten Teil geben wird, der an den ersten sehr erfolgreichen und gelobten Teil und an den zweiten gemischt Beurteilten anschließt.

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Mo, 05.03.2018, Hauptspieltag – Coop Liberation 2 “Sunrise”

Der zweite Teil der “Liberation” Reihe entsandte die eigenen Truppen wieder in das Herz von Takistan. Der Auftrag lautete, mit einem der örtlichen Stammesführer in dem Dorf Ravanay Kontakt aufzunehmen, um die örtliche Zivilbevölkerung weiter auf unsere Seite zu ziehen und so an bessere Informationen zu gelangen.

Wir wurden mittels CH-47F Chinook in Begleitung eines UH-60M Black Hawk in die Nähe des Zielgebietes verlegt. Von dort aus rückten wir Richtung Süden auf das Dorf zu. Auf einem der Hügel westlich des Dorfes wurde eine Overwatchposition eingerichtet. Die restlichen Truppen rückten dann in lockerer Formation auf das Dorf zu, da bekannt war, dass es bewaffnete Leibwächter des Dorfältesten gab, diese aber uns gegenüber nicht feindlich gesinnt waren. Umso näher das Gespräch kam, umso mehr Unruhe machte sich breit, da keiner der Soldaten glaubte, dass alles so friedlich ablaufen soll, wie zuerst angekündigt.

Im Dorf angekommen begann das Gespräch mit dem Dorfältesten und die Truppen wurden angewiesen eine lockere Sicherung im Dorfkern zu errichten und keine unnötig feindliche Haltung zu zeigen. Die Sicherung machte sich bezahlt, da ein Überfall der Taliban nicht lange auf sich warten ließ. Vermutlich wurde das Gespräch nur inszeniert um uns in eine schöne Falle zu locken. Nach kurzem aber heftigem Feuergefecht, wurden die leicht verwundeten Kameraden in ein paar im Ort gefundene LKW’s verladen und wir rückten dann unter Sicherung unserer Overwatchposition Richtung Norden ab, um dort an geeigneter Stelle unsere Wunden zu lecken und das weitere Vorgehen zu planen.

Zwischenzeitlich bekamen wir auch die Information, dass einer unserer eigenen Sicherungshelikopter vom Typ Black Hawk in unserer unmittelbaren Nähe abgeschossen wurde. Somit war klar, es musste eine Rettungsaktion gestartet werden, um eventuelle verletzte oder tote Kameraden zu bergen.

Unser UAV Operator klärte das Zielgebiet rund um die Absturzstelle auf und die Zug- und Gruppenführer erstellten einen Plan zur Rettung der Helicrew. Da das Zielgebiet sehr offen lag, mussten wir einen Umweg über die Hügel Richtung des Dorfes Karachinar nehmen, um dann in westliche Richtung auf die Absturzstelle vorzugehen. Hier hatten wir zumindest eine bessere Deckung durch Felsen und einen kleinen Höhenvorteil, der sich bezahlt machte.

Nach Sicherung der Absturzstelle galt eines der Crewmitglieder des Helikopters als vermisst. Die feindlichen Truppenbewegungen, sowie die Aufklärungsarbeit unseres UAV-Operators wiesen darauf hin, dass sich der vermisste Pilot in der nördlich gelegenen Ortschaft Zavarak befinden musste.

Als wir in das Dorf einrückten wurden wir schon erwartet und es entbrannten heftige Feuergefechte mit den Taliban. Unter Deckungsfeuer und überschlagenem Vorgehen rückten die eigenen Truppen im Dorf vor uns sicherten dabei Haus für Haus. In einem am Ende des Dorfes gelegenen Haus wurde der Pilot dann endlich gefunden. Jedoch mussten wir auch eigene Verluste beklagen, als Sprengfallen einen Trupp schwer Verwundeten. Nach medizinischer Versorgung des Piloten und der Kameraden rückten wir mittels Chinook wieder zurück in die Basis beim Flughafen Rasman. An dieser Stelle gedenken wir unseren gefallen Kameraden, die bei dem Absturz ihr Leben gelassen haben.

Wir sind gespannt ob es einen dritten Teil der “Liberation” Reihe gibt und wenn ja, wie es weitergehen wird. Die Mission war sehr stimmungsvoll und trotz mancher zwischenzeitlicher Längen, die sich bemerkbar machten, eine sehr solide Arbeit von [A]Odyssey, der auch schon die Idee zum ersten Teil hatte. An dieser Stelle möchten wir uns  nochmals für die Arbeit bei den Adlern [A]Odyssey und [A]Jörgn bedanken, die den Abend als Zeus/Cozeus und Missionsbauer ausgerichtet hatten.

Ihr findet wie immer weitere Informationen und Material in unserem Forum. 

Fr, 02.03.2018, Nebenspieltag – Coop „OP-Red Sky“

Vier Teams, davon 2 Kommandotrupps des KSK, 1 Scharfschützentrupp  und Kampftaucher der kanadischen Armee, bekommen den Spezialauftrag in eine Bunkeranlage für russische U-Boote auf der Insel Utes einzudringen und diese zu sabotieren.

Die Teams wurden, bis auf die schon vor Ort befindlichen Scharfschützen, per Little Bird an die Absetzpunkte gebracht und agierten dann nach Auftrag. Ein Trupp der KSK sorgte für Ablenkung und sprengte eine kleine Abhörstation im nördlich liegenden Kameny, damit die Taucher und das zweite KSK Team ungestört die Bunkeranlage auf der östlichen Seite der Insel infiltrieren konnten. Die Taucher hatten die Aufgabe die Ruderanlagen der russischen U-Boote zu sprengen und den Bunker von innen zu säubern, während das KSK Team mit Hilfe der Scharfschützen den Außenbereich säuberte und sicherte.

Währenddessen bezog das andere KSK Team Overwatchposition beim in der Nähe befindlichen Flughafen, um das weitere Vorgehen des Feindes zu beobachten. Dabei wurden mehrere Startbereite Helikopter aufgeklärt, die den Rückzug unserer Truppen empfindlichen stören hätten können. Daher wurde nach erfolgreichem ersten Teil der Mission der Flughafen und die Zerstörung der feindlichen Flugstreitkräfte in Angriff genommen.

Dazu säuberten die KSK Teams mit Unterstützung der Scharfschützen den Flughafen im Talkessel und die Kampftaucher sicherten das kleine Dorf Strelka südwestlich der Bunkeranlage. Die russischen Landstreitkräfte waren jedoch gewarnt und es wurden aus dem nördlichen Teil der Insel mehrere Sikorsky Transporthelikopter mit Truppen in den Süden gebracht und rund um den Flughafen abgesetzt. Außerdem wurden Jeeps mit MG und leichte Fahrzeuge aus den nördlichen Kasernen zur Unterstützung der am Flughafen befindlichen Kräfte entsandt. Die NATO Kräfte mussten sich dann unter heftigem Feindfeuer fluchtartig zurückziehen, da die feindlichen Kräfte immer näher an die eigenen Linien rückten. Aufgrund des schweren Feuers am Flughafen musste hier einiges an eigenen Verlusten beklagt werden. Die Verwundeten Kameraden wurden notdürftig versorgt, um sich schnellstmöglich Richtung Exfil in Bewegung setzen zu können. Jedoch konnten auf dem Flughafen 2 Helikopter und eine Startbereite Mig in einem der Hangars zerstört werden.

Da mittlerweile auch schweres Gerät der russischen Kräfte auf dem Flughafen gesichtet wurde, sammelten sich alle Truppen beim südöstlichen Dorf Strelka, um dann weiter Richtung Süden zum Aufnahmepunkt vorzudringen. Währenddessen hatten sich die russischen Kräfte von dem Schlag erholt und rückten der Spezialeinheit wesentlich schneller hinterher als erwartet. Unter Deckung des Scharfschützenteams schafften es alle eigenen Truppen den Aufnahmepunkt zu erreichen.

Als sich das Deckungsteam selbst absetzen wollte wurde es jedoch flankiert und beide Soldaten schwer verwundet. Das Motto lautet: „keiner wird zurückgelassen“. Daher rückten alle Teams nochmals vor, bargen die zwei verletzten Kameraden, bestiegen den schon wartenden Transporthelikopter und verließen die Insel.

Die Mission hat einen sehr hohen Wiederspielcharakter, da die Teams an Anfangs an unterschiedlichen Orten agierten und daher jeder die Mission auf andere Art gesehen hatte. Ein großes Lob wurde dem Missionsbauer und Zeus Bloody ausgesprochen, der hierfür seine Idee zu einem sehr gelungenen Abend umgesetzt hat.

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